Bocholt, 25. Juni 2002
Wohngebäude richtig sanieren - Energie einsparen
Informationsabend des Umweltreferates am 16. Juli 2002
Bocholt (pd)..
Hitze im Sommer, Kälte und Zugluft im Winter? Feuchtigkeit und Schimmelprobleme? Viele Häuser, die vor 1995 gebaut wurden, haben im heißen Sommer und im kalten Winter ein unbehagliches Wohnklima sowie überhöhte Heizenergieverbräuche und Heizkosten.
Dies ist die Folge des früher nur geringen baulichen Wärmeschutzes und der oft unzureichenden Luftdichtheit der Gebäudehülle. Feuchte- und Schimmelprobleme bleiben dann nicht aus.
Wer den Nutzwert seines Hauses verbessern und die Bausubstanz schützen will, der sollte eine wärmetechnische Sanierung seines Hauses erwägen. Einige Anforderungen an Altbauten ergeben sich aus der neuen Energieeinsparverordnung.
Einen Informationsabend zu diesem Thema "Wohngebäude richtig sanieren- Energie einsparen" bietet das Umweltreferat der Stadt Bocholt kurz vor den Sommerferien an. Die Veranstaltung findet am Dienstag, 16. Juli 2002 um 19.30 Uhr im Ratssaal des Rathauses, Berliner Platz 1, statt.
Fachkompetenter Referent des Abends ist Klaus Michael vom Niedrigenergie-Institut Detmold. Das Niedrigenergie-Institut hat in den letzten Jahren etwa 300 Altbausanierungen fachlich begleitet. Anhand von Dias erläutert Klaus Michael erfolgreiche Sanierungsmaßnahmen von Kellerdecken, Außenwänden, Fenstern, Türen und Dachflächen. Eingehen wird er darüber hinaus auf die Sanierung von Heizanlagen, Sonnenenergie sowie Wärmebrücken und Luftundichtheit von Altbauten. Da das liebe Geld bei Sanierungsüberlegungen natürlich immer eine Rolle spielt, werden auch bestehende Fördermöglichkeiten dargestellt. Fragen aus dem Publikum werden gerne beantwortet.
Ein idealer Zeitpunkt für Investitionen in die wärmetechnische Verbesserung ist dann, wenn sowieso Reparaturmaßnahmen oder Änderungen am Gebäude anstehen. Muss z.B. ein Dach neu gedeckt oder eine Fassade erneuert werden, dann sollte diese Gelegenheit nicht ungenutzt verstreichen. Das gleiche gilt für innere Umbauten im Keller, Erdgeschoss oder Dach.