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Kooperation zwischen Jugendhilfe und Schule
Auftaktveranstaltung im Vennehof
Borken - 08. Juli 2002. Unter dem Motto "gemeinsame Verantwortung für die Kinder und Jugendlichen im Sozialraum Borken tragen" trafen sich Lehrer und Lehrerinnen aller Borkener Schulen mit dem Fachbereich Jugend und Familie der Stadt Borken und den "freien Trägern" der Jugendhilfe zu einem ersten Treffen im Borkener Vennehof.
Die Veranstaltung wurde unter der Leitung der Dipl.-Sozialpädagogin Gudrun Hellhammer vom Fachbereich Jugend und Familie der Stadt Borken, Heinrich Bolle, Leiter des Gerburgisheimes Bocholt und von Michael Wingerath von der sozialpädagogischen Familienhilfe vorbereitet.
Um die Zusammenarbeit zwischen Schule und Jugendhilfe zu intensivieren, wurden zunächst die Inhalte beider Systeme durchschaubarer gemacht. Häufig sind die eigentlichen Arbeitsinhalte des Fachbereiches Jugend und Familie und der Schulen unbekannt. Hierzu gab Remi Stork, Dipl.-Pädagoge und Mitarbeiter des Referates "Erzieherische Hilfen" beim Landesjugendamt Münster, durch seinen Vortrag einen kurzen Einblick.
Er verdeutlichte, dass die Arbeit des Fachbereiches Jugend und Familie ein kommunaler Dienst der Jugendhilfe ist, der Dienstleistungen für Kinder, Jugendliche und Familien in Form von Beratung und Hilfen nach dem Kinder- und Jugendhilfegesetz anbietet.
In anschließenden Arbeitsgruppen wurden unter den Lehrerinnen und Lehren und den Vertretern der Jugendhilfe erste Informationen und Ideen ausgetauscht.
Zukünftig sind ein kontinuierlicher Informationsaustausch und gemeinsame Fortbildungen fest vereinbart.
Es wurde eine Arbeitsgruppe gegründet, die sich aus Lehrern und Lehrerinnen verschiedener Schulen sowie Pädagogen der Jugendhilfe zusammensetzt. Diese Arbeitsgruppe wird zunächst für alle Schulen und sozialpädagogischen Einrichtungen "verbindliche Spielregeln" zwecks einer verbesserten Zusammenarbeit entwickeln und im nächsten Treffen der Schul- und Jugendhilfevertreter vorstellen.
Am Ende der Veranstaltung wurde deutlich, dass nur durch die gemeinsame Arbeit von Schule und Jugendhilfe die Entwicklungs- und Bildungsprozesse der Kinder und Jugendlichen verbessert werden können. Mit der Auftaktveranstaltung ist der erste Schritt getan.
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