Pressemeldung der Stadt Bocholt

Bocholt, 18. Juli 2002

Dämmung der Kellerdecke spart Energie

Fachreferent gibt Praxistipps bei Sanierung von Wohngebäuden

Bocholt (pd).

Bei der Sanierung von Wohngebäuden lässt sich anschließend Energie einsparen. Viele Hinweise und Praxistipps zu diesem Thema gab Fachreferent Klaus Michael vom Niedrig-Energie-Institut Detmold bei einem Informationsabend, zu dem das Umweltreferat geladen hatte.

Zur Fassadendämmung von zweischaligem Mauerwerk zum Beispiel kann ab einer Stärke der Luftschicht von mindestens 5 cm nachträglich der Dämmstoff Perlite eingeblasen werden.

Wer sich vorstellen kann, auf eine Klinkerfassade zu verzichten, für den kommt ein sog. Wärmedämmverbundsystem in Frage. Es wird von außen vor die Klinker gesetzt. Allgemein gilt zu beachten, dass die dickste Styropordämmung keinen Effekt erzielt, wenn in der Luftschicht zwischen Mauer und Klinker nach wie vor eine Hinterlüftung stattfindet.

Viel Effekt bei geringen Investitionskosten hat laut Referent Michael die Dämmung der Kellerdecke. Bereits eine Schicht von 10 cm Styropor verhindere den Wärmeabzug in den Keller um 90 %.

Informationen zu zinsverbilligten Darlehen für Sanierungsmaßnahmen sind im Internet unter www.kfw.de und www.mswks.nrw.de zu finden. Eine Fördermittel-Hotline unter Tel. 0180-5001780 sendet zu allen Förderprogrammen kostenlose Infos zu.

Diese und weitere Informationen rund um Bocholt finden Sie auch im Netz unter www.bocholt.de - schauen Sie mal vorbei!