Presseinformationen der Landeshauptstadt Magdeburg
 
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Magdeburg, 15. August 2002
Schutzmaßnahmen werden unvermindert fortgesetzt
Ergebnis der Katastrophenschutzstabsitzung von 17.30 Uhr

Magdeburg. Aufgrund neuer Hochwasserprognosen entscheidet der Katastrophenschutzstab am morgigen Freitag, ob eine zeitliche Verschiebung der Evakuierung in den Stadtteilen östlich der Elbe erfolgen kann. Derzeit gibt es nach Einschätzung des Stabes keine Entwarnung vor den drohenden Gefahren des Hochwassers. Die gegenwärtigen Vorbereitungen und Schutzmaßnahmen werden unvermindert fortgesetzt.

Weil die Sicherung und Erhöhung des Deiches östlich der Elbe zum Schutz der ostelbischen Stadtteile derzeit Priorität hat, werden von der Landeshauptstadt Magdeburg vorerst keine Sandsäcke zur Sicherung einzelner Wohnhäuser ausgegeben. Alle verfügbaren Sandsäcke werden zur Zeit für die Erhöhung der etwa zwölf Kilometer langen Deichstrecke benötigt, um die betroffenen Stadtteile insgesamt zu schützen. Deswegen bitte der Katastrophenschutzstab die Bevölkerung, vorerst keine Anfragen nach Sandsäcken an der Hotline 03 91/5 40 22 22 zu stellen. Wenn die Sicherung abgeschlossen ist, können vorhandene Sandsäcke zur Verfügung gestellt werden.

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Stadt Magdeburg
Frau Dr. Cornelia Poenicke
Büro des Oberbürgermeisters
Teamleiter Öffentlichkeitsarbeit und Bürgeranliegen, Pressesprecherin
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39104 Magdeburg
Telefon: (03 91) 5 40 27 69
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