Keine gravierenden Schäden am Magdeburger Hafen
Der Magdeburger Hafen hat den in der Nacht zum vergangenen Dienstag durch Magdeburg fließenden Hochwasserscheitelpunkt der Elbe mit einem "blauen Auge" überstanden. "Sämtliche sowohl von der Stadt als auch von uns selbst getroffenen Vorsichtsmaßnahmen zum Schutz der Hafenanlagen haben sich als vorausschauend und richtig erwiesen, weshalb keine gravierenden Schäden am Hafen zu beklagen sind", bilanziert der Geschäftsführer der Magdeburger Hafen GmbH, Karl-Heinz Ehrhardt. "Durch Drängwasser bestehen aber derzeit Beeinträchtigungen in einigen Gebäudekellern sowie an elektrischen Versorgungssystemen unserer Umschlaggeräte und an anderen technischen Einrichtungen. Das Ausmaß dieser Schäden wird zur Zeit untersucht, um die Dauer der Beeinträchtigung einschätzen zu können."
Derzeit wird davon ausgegangen, dass der Magdeburger Hafen zum Ende dieser Woche mit einigen Umschlagseinrichtungen wieder in Betrieb gehen kann. Gegenwärtig besteht im Hafen und auf der Elbe noch eine offizielle Schifffahrtssperre. Die Hafenbahn ist seit heute wieder voll funktionsfähig. Einschränkungen gibt es nur bei den elektronischen Waagen für Umschlagsgüter.
"Seit gestern Mittag richten wir nunmehr den Blick nach vorn und wollen versuchen, mit gemeinsamen Anstrengungen die entstandenen Schäden und Ausfälle durch eine schnelle Rückkehr zum operativen Geschäft wieder auszugleichen", so der Hafengeschäftsführer. "Wir hoffen, dass die deutsche und die europäische Verkehrswirtschaft die logistischen Vorzüge des Standortes Magdeburg am Wasserstraßenkreuz erkennen und nutzen wird."
Hilfsgüter für vom Hochwasser betroffene Elbregionen können nach der offiziellen Aufnahme der Schifffahrt über den Hafen angeliefert und verteilt werden.
Hinweise für die Kollegen der Medien:
Für Rückfragen sowie für Film- und Fotoaufnahmen wenden Sie sich bitte direkt an den Geschäftsführer der Magdeburger Hafen GmbH, Karl-Heinz Ehrhardt, Tel.: 0391/5 93 91 62.
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