In Magdeburg bleibt die Lage weiterhin stabil
Sinkender Pegelstand der Elbe verringert das Gefährdungspotenzial
Magdeburg.
Donnerstag, 22. August 2002
Der Katastrophenalarm in Magdeburg bleibt vorerst bestehen. Zu diesem Ergebnis kam der Katastrophenstab der Landeshauptstadt unter der Leitung von Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper in seiner nachmittäglichen Beratung am Donnerstag, 22. August.
Die Landkreise Schönebeck und Jerichower Land können den Katastrophenalarm noch nicht aufheben. Der Regierungspräsident hat den Oberbürgermeister der Landeshauptstadt gemeinsam mit den Landräten zu einer Lagebesprechung für den 23. August eingeladen. Dort sollen die Modalitäten zur Aufhebung des Katastrophenalarms beraten und koordiniert werden.
Noch immer sind Mitarbeiter von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk (THW) und Bundeswehr Tag und Nacht im Einsatz, um die Sicherheit der Deiche zu prüfen und zu gewährleisten. Insbesondere die Deiche in Randau werden intensiv beobachtet. Dort wurden etwa einen halben Meter über dem Deichfuß kleinere Wasseraustritte festgestellt und verbaut.
Unterdessen haben andere Einsatzkräfte mit Aufräumarbeiten begonnen. So wurden die Sandsäcke aus der Innenstadt bereits weitestgehend geräumt. Auch am Werder konnten die Mitarbeiter von THW, Feuerwehr, Bundeswehr und Bereitschaftspolizei damit beginnen, die Sandsäcke zu entfernen. Zudem werden an den Fenstern angebrachte Verschläge und andere Schutzmaterialien abgebaut. Unterstützt werden die Arbeiten von 115 Mitarbeitern der städtischen Arbeitsförderungsgesellschaft (AQB) und etwa 20 Helfern, die sich Vorort angeboten hatten.
Für die Aufräumarbeiten kommt schwere Technik zum Einsatz. Daher werden zur Zeit keine weiteren Freiwilligen benötigt.
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