Presseinformationen der Landeshauptstadt Magdeburg
 
[Alle Meldungen]
[Medienarchiv]
[E-Mail-Abo]
[Suche]

[Druckansicht]

Magdeburg, 27. August 2002
Situation in Magdeburg normalisiert sich weiter
Öffentliche Einrichtungen und Ämter wieder geöffnet

Magdeburg. In den ostelbischen Stadtgebieten der Landeshauptstadt Magdeburg läuft das Leben wieder weitgehend in geordneten Bahnen. Die Bereiche der Stadtverwaltung, die wegen des drohenden Hochwassers ihren Dienstbetrieb ganz oder teilweise eingeschränkt hatten – vor allem Umweltamt und die Straßenverkehrsabteilung des Ordnungsamtes – sind wieder zu den üblichen Sprechzeiten geöffnet.

Auch in die Schulen und Kindereinrichtungen der Stadt hat die Normalität wieder Einzug gehalten, lediglich in der Kita am Pechauer Platz müssen noch letzte Barrieren abgebaut und Gruppenräume wieder eingerichtet werden. Aber auch dort werden morgen wieder die ersten Kinder empfangen. Die Hortbetreuung ist überall gesichert.

Geschlossen bleibt das Strandbad am Salbker See, dort hat das Hochwasser auch Gebäude überschwemmt. Wenn das Wasser sich zurück gezogen hat, können die Schäden fest gestellt werden. Voraussichtlich kann das Bad erst in der nächsten Saison wieder Besucher empfangen.

Die Ortsteile Randau, Pechau und Calenberge sind wieder uneingeschränkt erreichbar. Gesperrt bleibt weiterhin die Herrenkrugstraße ab der Breitscheidstraße. Überall im Stadtgebiet werden die Aufräumarbeiten fortgesetzt, vorübergehende Behinderungen durch die eingesetzte schwere Technik können nicht ausgeschlossen werden.

Das Gesundheits- und Veterinäramt weist zurück kehrende Bewohner nochmals darauf hin, bei den Aufräumarbeiten unbedingt Gummistiefel und Handschuhe zu tragen. Darüber hinaus gibt das Amt für den Umgang mit Überschwemmungswasser sowie Schlamm und Unrat folgende Empfehlungen:

  • Nach den Aufräumungsarbeiten ist intensives Händewaschen erforderlich.
  • Bei Verletzungen sollten die Wunden desinfiziert sowie der Tetanus-Impfschutz überprüft und gegebenenfalls aufgefrischt werden.
  • Immungeschwächte Menschen sollten sich nicht an Aufräumarbeiten beteiligen.
  • Beim Auftreten von Krankheitszeichen, insbesondere Durchfall, Erbrechen und Fieber ist der Hausarzt aufzusuchen.

Kinder sind bei Hochwasser besonders gefährdet. Das Baden und Spielen in Überschwemmungswasser ist zu vermeiden. Neben dem Infektionsrisiko besteht auch eine erhöhte Verletzungsgefahr.

[Zurück]


Stadt Magdeburg
Frau Dr. Cornelia Poenicke
Büro des Oberbürgermeisters
Teamleiter Öffentlichkeitsarbeit und Bürgeranliegen, Pressesprecherin
Alter Markt 6
39104 Magdeburg
Telefon: (03 91) 5 40 27 69
FAX: (03 91) 5 40 21 27
E-Mail: presse@magdeburg.de
URL: www.magdeburg.de

Die Pressestelle "Landeshauptstadt Magdeburg" ist Mitglied bei presse-service.de [http://213.179.128.119/]. Dort können Sie Mitteilungen weiterer Pressestellen recherchieren und per E-Mail abonnieren. presse-service.de