Mehr Sicherheit für behinderte und ältere Bürger
Tiefbauamt nahm neue behindertengerechte Ampel in Betrieb
In dieser Woche ging eine neu eingerichtete behindertengerechte Ampel an der Kreuzung Jakobstraße/Julius-Bremer-Straße in Betrieb.
Diese Kreuzung war nicht nur für Autofahrer relativ schwer einzusehen, sondern bereitete vielen behinderten und älteren Bürgern erhebliche Probleme beim Überqueren der Fahrbahnen. Insbesondere Rollstuhlfahrer waren für die Autofahrer kaum rechtzeitig zu sehen, da sie von parkenden Fahrzeugen und Telefonzellen verdeckt wurden.
Daher hatten der Behindertenbeauftragte und die AG Behinderte mehrfach eine Entschärfung dieser Situation gefordert. Mit der neuen Ampel wird zudem der Schulweg für viele Grundschüler der Grundschule Weitlingstraße erleichtert.
Fußgänger können über Sensoren an den Ampelmasten das grüne Signal anfordern. Die Taster sind in einer rollstuhlgerechten Höhe von 0,85 Metern angebracht. Für Blinde und Sehbehinderte befindet sich der Anforderungsknopf an der Unterseite des Schalters. Die Freigabe erfolgt über ein akustisches Signal. Die Ampelmasten sind darüber hinaus mit Tonsignalgebern, sogenannten "Tackern", ausgestattet, die den Sehbehinderten das Auffinden des Mastes ermöglichen sollen.
Die Ampel ist verkehrsabhängig gesteuert und mit der Ampel an der Kreuzung Ernst-Reuter-Allee/Jakobstraße/Johannisberg koordiniert, was einen zügigen Verkehrsfluss gewährleisten soll.
Nähere Informationen:
Klaus Fricke, Tiefbauamt, Telefon 5 40 54 09
Hans-Peter Pischner, Telefon 5 40 23 42
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