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Magdeburg, 11. September 2002
Skaten im Stadtpark weiter möglich!
Verwaltung und Polizei einigen sich auf gemeinsames Verfahren

Magdeburg. Der Magdeburger Stadtpark Rotehorn bleibt ein Eldorado für Skater. "Gemeinsam mit der Polizeidirektion Magdeburg haben wir eine Variante gefunden, die allen Verkehrsteilnehmern gerecht wird", so magdeburgs Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper. "Natürlich gilt auch im Stadtpark vor allem § 1 der Straßenverkehrsordnung: Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme!"

Nachdem das Bundesverkehrsministerium ein Pilotprojekt zur Mitnutzung der Stadtpark-Straßen durch Skater abgelehnt und von der Stadt verlangt hatte, die Skater gemäß StVO wie Fußgänger zu behandeln, haben die zuständigen Ämter der Stadtverwaltung gemeinsam mit der Polizeidirektion nach einer für alle Verkehrsteilnehmer im Rotehornpark akzeptablen Lösung gesucht.

"Der Stadtpark ist ein traditionell ein beliebtes Ausflugsziel für Fußgänger, Radler und neuerdings auch Skater", so Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper. "Andererseits können wir den Fahrzeugverkehr nicht gänzlich untersagen, da die Bootshäuser, das Haus der Athleten und das Schulungszentrum erreichbar bleiben müssen."

Die bestehende Geschwindigkeitsbegrenzung auf 20km/h wird deshalb beibehalten, damit Autos auf den Stadtpark-Straßen langsam unterwegs sind. Wieder aufgestellt werden die Poller im Bereich der Täve-Schur-Brücke. Damit wird Autofahrern an dieser Stelle die Durchfahrt verwehrt, der Rundkurs Seilerweg – Heinrich-Heine-Weg unterbrochen.

Außerdem werden die Wege parallel zum Heinrich-Heine-Weg künftig als "Parkwege" ausgeschildert. "Damit wird klar gestellt, dass sie nicht zu den öffentlich gewidmeten Straßen gehören", erläutert das Stadtoberhaupt die entscheidende Neuerung. Die Stadtpark-Straßen haben somit keine Seitenbahn, und auf Straßen ohne Seitenbahn ist die Mitbenutzung durch Fußgänger und somit auch Skater erlaubt. "Es bleibt also fast alles, wie es ist: Die Stadtpark-Straßen können gemeinsam von Autofahrern, Fußgängern, Radlern und Skatern genutzt werden. Ich gehe davon aus, dass sich alle bei Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung und gegenseitiger Rücksichtnahme gut vertragen", hofft OB Dr. Trümper, dass Unfälle im Stadtpark auch weiterhin Seltensheitswert haben.

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Stadt Magdeburg
Frau Dr. Cornelia Poenicke
Büro des Oberbürgermeisters
Teamleiter Öffentlichkeitsarbeit und Bürgeranliegen, Pressesprecherin
Alter Markt 6
39104 Magdeburg
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