Presseinformationen der Landeshauptstadt Magdeburg
 
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Magdeburg, 13. September 2002
Befragung in 500 Magdeburger Haushalten
Radverkehrskonzeption wird aktualisiert

Im Auftrag des Stadtplanungsamtes aktualisiert derzeit das Magdeburger Ingenieurbüro Buschmann die aus dem Jahr 1993 stammende Radverkehrskonzeption der Landeshauptstadt Magdeburg. Auf der Grundlage einer detaillierten Mängelanalyse sollen neue Vorschläge, Maßnahmen und Programme für eine komplexe Förderung des Radverkehrs erarbeitet werden.

Um dabei auch Vorschläge und Meinungen aus der Bevölkerung zu berücksichtigen, führt das Ingenieurbüro in diesen Tagen eine Befragung von 500 Magdeburger Haushalten durch. Die zufällig ausgewählten Haushalte bekommen einen Fragebogen zugeschickt, mit dem unter anderem die Motive der Fahrradnutzung, mögliche Hemmnisse und notwendige Veränderungen für den Radverkehr erfragt werden. Die ausgewählten Haushalte werden gebeten, den relativ geringen Zeitaufwand für die Ausfüllung und Zurücksendung des Fragebogens zu investieren, auch wenn sie nicht oder nur selten mit dem Rad fahren.

Darüber hinaus können Magdeburger, die nicht in die Stichprobenbefragung einbezogen sind, Meinungsäußerungen zum Radverkehr in Magdeburg dem Stadtplanungsamt, An der Steinkuhle 6, 39128 Magdeburg, mitteilen.

Im Mai 2003 soll die aktualisierte Radverkehrskonzeption dem Stadtrat zur Beschlussfassung vorliegen.

Hintergrundinformationen zum Radverkehr in Magdeburg

In Magdeburg werden gegenwärtig 14 Prozent aller Fahrten mit dem Fahrrad erledigt. Das sind täglich etwa 74.000 Fahrten. Sie führen unter anderem zur Arbeit, zur Schule, zum Einkauf oder zu Freizeitzielen.

In den vergangenen Jahren wurden in der Elbestadt verstärkt

· neue Radwege an Straßen und in Grünbereichen ausgebaut, · vorhandene Radwege instand gesetzt, · die Sicherheit für Radfahrer an Straßenkreuzungen und bei der Überquerung stark belasteter Straßen an vielen Stellen erhöht und · die Belange des Radverkehrs in der Stadt- und Verkehrsplanung generell stärker beachtet.

Dennoch gibt es für Radfahrer in der Elbestadt auch Probleme: So fehlen an einigen wichtigen Straßenabschnitten und Kreuzungen sichere Fahrmöglichkeiten. Mehrere Radwege weisen einen schlechten baulichen Zustand auf, sind verunreinigt oder oft durch parkende Fahrzeuge verstellt. Schäden an Radwegen sind auch durch das Hochwasser entstanden. An Wohnungen und anderen Einrichtungen gibt es häufig keine sicheren und leicht zugänglichen Abstellmöglichkeiten. Für ortsunkundige Radfahrer fehlen oft Hinweise auf gute Radfahrstrecken.

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Stadt Magdeburg
Frau Dr. Cornelia Poenicke
Büro des Oberbürgermeisters
Teamleiter Öffentlichkeitsarbeit und Bürgeranliegen, Pressesprecherin
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39104 Magdeburg
Telefon: (03 91) 5 40 27 69
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