Bocholt, 22. Oktober 2002
Abbauarbeiten ohne Arbeitserlaubnis
Kontrollen über Kirmes / Fachbereichsleiter Kolks zieht zufriedenes Fazit
Bocholt (pd).
Bei Arbeitskontrollen während der Bocholter Herbstkirmes wurden bei Abbau-Arbeiten zwei polnische Staatsangehörige mit abgelaufener Aufenthaltsbewilligung und fehlender Arbeitserlaubnis sowie ein Bezieher von Arbeitslosenhilfe erwischt.
Dies war das Ergebnis einer Stichproben-Prüfung von Arbeitsamt und Ordnungsbehörde am frühen Dienstag Morgen. Der Arbeitgeber kann nicht mehr damit rechnen, auch im nächsten Jahr einen Standplatz zu erhalten. "Zu einer attraktiven Kirmes gehört auch, dass sich alle an die Spielregeln halten, und deshalb finden auch Kontrollen statt", sagt Johannes Kolks, Leiter des Fachbereichs für Öffentliche Ordnung bei der Stadt Bocholt.
Ansonsten zeigte sich Kolks zufrieden mit dem Ablauf des diesjährigen Rummel-Vergnügens, das an vier Tagen wieder eine halbe Million Menschen anzog: "Alle Beteiligten haben an einem Strang gezogen", so sein Fazit. Neben zahlreichen Beamten der Polizei und der Feuerwehr, Vertretern der Stadtmarketinggesellschaft, der Rettungsdienste oder des Entsorgungs- und Stadtreinigungsbetriebes ESB waren während der Kirmes rund um die Uhr über zwanzig städtische Bedienstete im Einsatz, damit die Bocholter und ihre zahlreichen Gäste zünftig feiern konnten.
Außer Kirmesorganisator Hermann Weinerth und seinem Team waren Bedienstete aus dem Fachbereich Tiefbau und die Stadtwacht unterwegs. Eine Rufbereitschaft stand ständig parat und es fanden Gaststättenkontrollen statt.