Nachrichten aus der wöchentlichen Dienstberatung des Oberbürgermeisters
Magdeburg.
Jahresabschluss 2001 IGZ Barleben.
Der geprüfte und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Jahresabschluss 2001der Innovations- und Gründerzentrum GmbH Magdeburg (IGZ) wurde in der Dienstberatung zur Kenntnis genommen. Die Gesellschaft hat 2001 einen Jahresüberschuss von 9.262 DM erwirtschaftet. Nach Vorschlag der Verwaltung soll dieser Überschuss auf neue Rechnung vorgetragen werden. Entscheiden muss die Gesellschafterversammlung. Der Stadtrat wird die Gesellschaftervertreter beauftragen, entsprechend zu entscheiden und dem Geschäftsführer für das Geschäftsjahr 2001 Entlastung zu erteilen.
Neue Namen für Schulen.
Nach der Fusion der Sekundarschulen "Hans Grade" und "Lea Grundig" zum Schuljahresbeginn hat die Schulkonferenz beschlossen, dass die Schule künftig den Namen "Lea-Grundig-Sekundarschule" tragen soll. Ebenfalls zum Beginn des Schuljahres waren die Sekundarschulen "August Bebel" und "Thomas Müntzer" zusammengeführt worden. Die Schule soll nach Beschluss der Schulkonferenz künftig den Namen "Thomas Müntzer" tragen. Die Integrierte Gesamtschule im Wohngebiet Neustädter See möchte auf Beschluss der Schulkonferenz künftig den Namen "Regine Hildebrandt" tragen. Schüler, Eltern und Pädagogen wollen auf diese Weise eine Politikerin ehren, die den Menschen – insbesondere den Menschen im Osten Deutschlands – Politik verständlich vermitteln konnte und die vehement für soziale Gerechtigkeit eintrat. Über die Namensgebungen muss der Stadtrat endgültig entscheiden.
B-Plan "Schlachthof".
Die Firma Kaufland möchte in der ehemaligen Schweinemarkthalle auf dem Schlachthof-Areal ein Selbstbedienungskaufhaus mit einer Verkaufsfläche von 4.850 qm einrichten. In der benachbarten ehemaligen Rindermarkthalle sollen die benötigten Parkplätze geschaffen werden. Mit einer Änderung des Bebauungsplanes will die Stadt nun Baurecht für das Vorhaben schaffen. Sofern der Stadtrat zustimmt, wird der B-Plan in seinem Geltungsbereich vergrößert.
B-Plan "An den Röthen".
Zum Bebauungsplan "An den Röthen" sollen die während der öffentlichen Auslegung eingegangenen Hinweise und Anregungen abgewogen und der B-Plan als Satzung bestätigt werden. Entscheiden muss der Stadtrat.
Straßenbau im Langen Weg.
Der Lange Weg in Sudenburg soll zwischen Spielplatz und Lutherstraße auf einer Länge von 206 Metern erneuert werden. Auf der östlichen Seite werden Parktaschen angelegt. Die Bauarbeiten beginnen Mitte November und sollen Ende Februar 2003 abgeschlossen sein.
Straßenbau Holzweg.
Nördlich des Olvenstedter Grasewegs soll der Holzweg verbreitert und die Borde erneuert werden, damit dort künftig Lkw´s einander passieren können, ohne die Fahrbahnbegrenzung zu beschädigen. Durch das neu entstandene Gewerbegebiet nördlich des Flora-Parks ist das Verkehrsaufkommen in dieser Zubringerstraße erheblich gestiegen. Um die Fahrbahn zu verbreitern müssen die vorhandenen Betonhochborde ausgebaut und umgesetzt werden. Auch die Beleuchtung muss umgesetzt werden. Die Ampelkreuzung am Olvenstedter Graseweg wird entsprechend dem neuen Fahrbahquerschnitt angepasst.
Die Bauarbeiten beginnen in den nächsten Tagen und sollen bis Jahresende abgeschlossen sein.
Straßenbau Steubenallee.
Sofern der Vergabeausschuss dem Vergabevorschlag der Verwaltung folgt, kann der Ausbau des Knotens Steubenallee/Schönebecker Straße noch in diesem Monat beginnen. Geplant ist der grundhafte Ausbau der Schönebecker Straße in diesem Bereich. Außerdem werden die Straßenbeleuchtung und die Dichtung der Klinke-Brücke erneuert. Die Bauarbeiten werden bis Ende Juni 2003 abgeschlossen, so lange muss mit Einschränkungen sowohl für den Fahrzeug- als auch für den Straßenbahnverkehr gerechnet werden.
Alt-Westerhüsen erhält neuen Geh- und Radweg.
Zwischen Kroppenstedter Straße und Hilliger Straße soll Alt Westerhüsen auf der Ostseite einen gemeinsamen Geh- und Radweg erhalten. Dort ist bislang kein Radweg vorhanden, so dass Radfahrer den Gehweg mitnutzen. Durch die Neugestaltung sollen beide Verkehrsteilnehmer – Fußgänger und Radfahrer – den Weg gefahrlos nutzen können. Sofern der Vergabeausschuss dem Vergabevorschlag der Verwaltung folgt, kann der Umbau noch im November beginnen. Er soll voraussichtlich vier Monate dauern.
Sanierung des Gesellschaftshauses geht weiter.
Umbau und Sanierung des Gesellschaftshauses in der Schönebecker Straße sollen mit dem 2. Und 3. Bauabschnitt fortgesetzt und zum Stadtjubiläum 2005 abgeschlossen werden. Die vorgesehenen Baumaßnahmen kosten 4,866 Mio. Euro. Sofern der Stadtrat zustimmt, wird das städtische Hochbauamt mit der Vergabe und Ausführung der Bauleistungen beauftragt.
Das 1825 im Stil des Klassizismus errichtete Gesellschaftshaus geht auf Pläne des Architekten K.F. Schinkel zurück. Zusammen mit dem angrenzenden, von P.J. Lenné geplanten Klosterbergegarten bildet das Gesellschaftshaus ein denkmalgeschütztes Ensemble. Im Gesellschaftshaus wird das Zentrum für Telemann-Forschung und –pflege künftig seinen Sitz haben. Der Schinkel-Saal im Obergeschoss soll nach der Sanierung für Konzerte, Empfänge und repräsentative Veranstaltungen genutzt werden. Darüber hinaus könnten verschiedene Vereine und Verbände der Musikpflege in diesem Haus künftig ihr Domizil finden.
Bis 2005 soll das Gebäude komplett saniert werden, dabei wird auch die Haustechnik erneuert. Neu eingebaut wird ein Behindertenaufzug, die Parkseite erhält eine Terrasse. Insgesamt kostet das Vorhaben 4,866 Mio. Euro.
Für Rückfragen: Tel.: 0391/540 27 69
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