Marktplatz muss Marktplatz bleiben
11.11.2002 | Herten
Am jetzigen Standort sollte nicht gerüttelt werden
Die heftige Diskussion um neue Wege und Lösungen für die Hertener Innenstadt ist in vollem Gange. Ob es die aktuell kontrovers geführte Debatte um eine Teilöffnung der Fußgängerzonen für den PKW-Verkehr ist oder die erneut ins Spiel gebrachte Verlegung des Wochenmarktes in die Ewaldstraße – alle Vorschläge müssen nach Auffassung von Bürgermeister Klaus Bechtel ernsthaft und gründlich unter die Lupe genommen werden.
Klaus Bechtel begrüßt die durch seinen Vorstoß ausgelöste breite Diskussion zum Thema "Attraktivitätssteigerung der Innenstadt". Auch der Vorschlag "Verlegung des Wochenmarktes" muss nach seiner Meinung dabei Raum bekommen. Intensive Gespräche mit den betroffenen Markthändlern und Markt-Besuchern in den letzten Tagen bestärken ihn allerdings in seiner Haltung, an dem derzeitigen Standort nicht zu rütteln.
"Wenn es etwas in der Innenstadt gibt, was sich über viele Jahre bewährt hat, dann ist es unser Wochenmarkt auf dem Platz im Schatten der Antonius-Kirche. Hier ist zweimal in der Woche "buntes Treiben". Hier trifft man sich nicht nur, um frisches Obst und Gemüse zu kaufen, hier bleibt auch Zeit für ein Pläuschchen über das Neueste vom Tage. Das ist Innenstadtbelebung wie wir sie eigentlich jeden Tag bräuchten," meint Bürgermeister Bechtel.
Deshalb tritt Bechtel bei der weiteren Behandlung des Pro-Herten Antrages in den zuständigen Ratsausschüssen ganz entschieden dafür ein, den Wochenmarkt da zu belassen, wo er seit langem ist.
Pressekontakt: Pressestelle, Norbert Johrendt, Telefon 02366/303551



