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Leverkusen, 11. November 2002
11.11. in Leverkusen - Prinz Peter II. vorgestellt
- OB überreicht "Geißbock im Käfig"
Eingesperrt im Vogelkäfig, bewacht vom Bayer 04-Löwen mit Europa-Fahne in der Hand, so präsentierte sich der kölsche Geißbock, wenn auch nur als Stofftier, zur Vorstellung des neuen Leverkusener Karnevalsprinzen am 11. November in der Leverkusener Musikschule. Traditionsgemäß hatte der Festausschuss Leverkusener Karneval (FLK) mit seinem Präsidenten Willi Hentges die Spitzen von Rat und Verwaltung, die Vertreter der 28 im FLK zusammengeschlossenen Karnevalsgesellschaften und die zahlreichen Sponsoren des Leverkusener Karnevals für 11.11. eingeladen, um Prinz Peter II., mit bürgerlichem Namen Peter Schmitz, der Narrenschar vorzustellen.
Die ersten Lacher der neuen Session hatte allerdings
Oberbürgermeister Paul Hebbel, der wieder einmal als Drehorgelspieler auftrat, auf seiner Seite. In Anspielung auf die Vorliebe des neuen Prinzen für den benachbarten Zweitligaklub 1. FC Köln versprach der OB, dass der neue Prinz in allen Zügen mit dem Bayer-Trikot durch die Stadt fahren werde. Er wünsche ihm nur das Beste, so der OB in Reimform und "nur"vor einem wör ich fies, wenn hä beim Zoog am Rusemondag mit Jeisbock-Küttel
schmiess." Mit Hinweis auf den aktuellen Bekanntheitsgrad des Kölner Klubs in den europäischen Fußballwettbewerben überreichte OB Hebbel abschließend den bestens bewachten Geißbock unter tosendem Applaus der versammelten Jecken.
Sichtlich überrascht über sein Outing als FC-Fan
versicherte der Prinz, auch schon Gast in der BayArena
gewesen zu sein und versprach, beim Karneval auf keinen Fall in Richtung Köln "fremdzugehen," Bei allen
derzeitigen Problemen soll der Spaß an der Freund im
Vordergrund stehen und das Motto " Mit Lachen Lust auf Leben haben" in die Herzen der Menschen getragen werden.
Bevor Prinz und OB die Bühne betraten, hatten sie in
einem "Närrischen Vertrag" bereits schriftlich fixiert, dass ab sofort die fünfte Jahreszeit gelte, das Rathaus zwecks Vermeidung weiteren Miefs "querzulüften sei" und der OB bis auf die wirklich arbeitenden Menschen ab
Weiberfastnacht die gesamte Rathauscrew bis Veilchen-dienstag zu suspendieren habe.
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