Hilfsnavigation
Volltextsuche
Pressestelle
Seiteninhalt

Restabfallentsorgung des Landkreises Leer bis 2020 sicher


Leer kooperiert beim Restabfall mit der Grafschaft Bentheim
15. November 2002

Leer/Nordhorn -Der Landkreis Leer und der Landkreis Grafschaft Bentheim sollen eine langfristige Zusammenarbeit bei Vorbehandlung und Ablagerung von Restabfall vereinbaren. Diese Empfehlung hat der Werksausschuss Abfallwirtschaft des Landkreises Leer am Donnerstagabend (14.11.), zum Teil in nichtöffentlicher Sitzung, beschlossen. Der Landkreis Leer braucht für die Zeit nach 2005 neue Entsorgungsmöglichkeiten, weil nach den gesetzlichen Vorgaben eine Ablagerung auf der jetzigen Deponie Breinermoor (Gemeinde Westoverledingen) für die so genannten Restabfälle dann nicht mehr möglich ist.

Wie Landrat Bernhard Bramlage dazu mitteilt, enthält der im Vorfeld der Entscheidung zwischen den beiden Kreisverwaltungen als Grundlage der gestrigen Entscheidung im Werksausschuss erarbeitete Vertragsentwurf folgende Eckpunkte:

  • Die Restabfälle aus dem Landkreis Leer werden ab Juni 2005 in der mechanisch – biologischen Vorbehandlungsanlage des Landkreises Grafschaft Bentheim vorbehandelt und anschließend auf der Zentraldeponie Wilsum abgelagert.

  • Die Anlieferungsmenge beträgt jährlich 30.000 bis 35.000 Tonnen. Angeliefert werden Hausmüll und hausmüllähnlicher Gewerbeabfall.

  • Die Vereinbarung hat eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2020 und sieht eine Verlängerungsmöglichkeit vor, wenn auf der Zentraldeponie Wilsum noch Ablagerungskapazitäten vorhanden sind.

Für die Zusammenarbeit mit dem Landkreis Grafschaft Bentheim sprachen sich die Mitglieder des Werksausschusses Abfallwirtschaft nach einer ausführlichen Diskussion aus. Nun müssen der Kreisausschuss und der Kreistag diese Empfehlung noch bestätigen. Ausschlaggebend für die Entscheidung, bei der Restabfallbehandlung mit dem Landkreis Grafschaft Bentheim zusammenzuarbeiten, sei neben den auf längere Sicht gesehenen, geringfügigen wirtschaftlichen Vorteilen, vor allem auch der Transportweg für die Abfälle über die Autobahn nach Wilsum gewesen, so Bramlage. Neben dem Angebot aus der Grafschaft Bentheim lagen dem Landkreis Leer zwei weitere Angebote von Landkreisen aus der Region vor.

Mit dem jetzt eingeschlagenen Weg einer Zusammenarbeit mit einem öffentlich – rechtlichen Anlagenbetreiber könnten die verschärften Vorgaben zur Ablagerung von Abfällen ab 2005 nach den Worten von Landrat Bramlage ökonomisch und ökologisch erfüllt werden. Zusätzlich habe der Landkreis Leer damit im Bereich der Abfallwirtschaft für einen ausreichend bemessenen Zeitraum Entsorgungs- und Planungssicherheit.

Pressekontakt: Landkreis Leer, Pressestelle: Dieter Backer

Landkreis Leer
Bergmannstraße 37
D-26789 Leer


Telefon: +49 (0) 491 / 926-1254
Telefax: +49 (0) 491 / 926-1200
E-Mail: pressestelle@landkreis-leer.de

presse-service.de Landkreis Leer ist Mitglied bei www.presse-service.de. Dort können Sie Mitteilungen weiterer Pressestellen recherchieren und per E-Mail abonnieren.

Kontakt

Büro des Landrats/Pressestelle
Amtsleiter / Pressesprecher
Bergmannstraße 37
26789 Leer
Karte anzeigen

Telefon: 0491 926-1254
Fax: 0491 926-1200
E-Mail oder Kontaktformular
Büro des Landrats/Pressestelle
Pressesprecherin
Bergmannstraße 37
26789 Leer
Karte anzeigen

Telefon: 0491 926-1149
Fax: 0491 926-91149
E-Mail oder Kontaktformular