"Nichts wiegt etwas" - zum 400. Geburtstag von Otto von Guericke
Ein Projekt mit Magdeburger Schülern
Magdeburg.
Künstlerische Leitung: Katharina Holler, Peter Buchheit
Theaterpädagogik: Hans Heuer
10-15 Uhr Premiere: and THE WINNER is ...
– Die sechs besten Schülerinszenierungen zum Thema
20 Uhr Vernissage "brainstorm" – Installationen, Objekte, Videos, space
fashion parade "anziehungen" und Ausschnitten der besten zwei
Inszenierungen vom Vormittag
22 Uhr Nachtcafé laut:
Songs zur Premiere "nichts wiegt etwas". Party open end.
In Zusammenarbeit mit "New Chance" e.V.
nichts wiegt etwas
Nicht zuletzt mit dem "Magdeburger Halbkugelversuch" bewies Otto von
Guericke, daß er auch spektakulären Aktionen nicht abgeneigt war.
Immerhin vermarktete der Wissenschaftler und damalige Bürgermeister
damit auch auf geniale Weise und ganz nebenbei die jetzige
Landeshauptstadt.
Der 400. Geburtstag des Multitalents und das damit verbundene
Otto-von-Guericke-Jahr 2002 ist auch für die Freien Kammerspiele Anlaß,
sich mit dem Magdeburger Politiker und Physiker zu beschäftigen. "nichts
wiegt etwas" heißt ein Projekt mit Magdeburger Schülern in Kooperation
mit den Freien Kammerspielen. Peter Buchheit und Katharina Holler
übernehmen die künstlerische Leitung für das Projekt. Die beiden
begreifen Otto von Guericke, wegen seiner wissenschaftlichen und
sozialen und kommunalpolitischen Aktivitäten als einen der ersten
Projektkünstler. Seine wissenschaftlichen Studien waren immer von
öffentlichkeitswirksamen Experimenten und Installationen begleitet, die
auch für Laien immer einen nachvollziehbaren Aha-Effekt hatten. Sein
Ansatz die Menschen für Fortschritt und Zukunftsvisionen aufzuschließen,
sie zu polarisieren, zu Entscheidungen zu ermutigen, dient dem Projekt
"nichts wiegt etwas" als Vorbild. "Kinder und Jugendliche entwickeln
etwas und machen vielleicht dabei eine Entdeckung und werden im Sinne
von Otto von Guericke zu Forschern", erklärte Peter Buchheit den Ansatz.
",nichts wiegt etwas‘ ist auch eine Entdeckung, ein Rätsel, das nach
Lösungen sucht, etwas wie das Ei des Kolumbus."
Zusammen mit dem Leiter für Öffentlichkeitsarbeit und Theaterpädagogik,
Hans Heuer, wurden zahllose Schülerarbeiten aus Magdeburg und Umgebung
gesichtet, darunter Skulpturen, Fotografien, Texte, Bilder,
Installationen und Theaterstücke.
In einer großen Vernissage werden die mehr als 50 Objekte in einem
speziellen Ausstellungsdesign von Peter Buchheit und Katharina Holler ab
20. November 2002 in den Räumen der Freien Kammerspiele gezeigt. Die
Ausstellung ist danach noch vier Wochen geöffnet.
Die Beteiligten:
1. Bildende Künste:
Geschwister Scholl Gymnasium Magdeburg – Skulpturen, Zeichnungen,
Fotografien, Mode, Architektur, Experimente
Hegel-Gymnasium Magdeburg – Skulpturen, Fotografien, Collagen,
Zeichnungen, Mobile, Stühle, Handpuppen
Schule des 2. Bildungsweges/ Abendkolleg – Skulpturen
2. Darstellende Künste:
Heide-Gymnasium Pretzsch – "Alles in allem – Ein Märchen fällt aus dem
Rahmen"
Bördegymnasium Wanzleben – Ausschnitte aus Dürrenmatts "Die Physiker"
Sekundarschule "Lea Grundig" Magdeburg – "Das Wettermännchen"
Humboldt-Gymnasium Magdeburg – Stück zum Thema "Coming Out"
Hegel-Gymnasium Magdeburg/ Theatergruppe "Durch-Schnitt" – "Wandlungen"
und Bewegungstheater
Katholische Jugendgruppe Oschersleben/ Theatergruppe "Eating Actors" –
"Totgesagte leben länger"
3. Musik:
Mario Hein / Raabe-Gymnasium Magdeburg - Hymne "nichts wiegt etwas"
IGS "Neustädter See" Magdeburg
"New Chance" Halle / Band "Los Carteros" Halle – wurde beim "New
Chance"-Wettbewerb zur besten Nachwuchsband Sachsen-Anhalts gekürt
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