Presseinformationen der Landeshauptstadt Magdeburg
 
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Magdeburg, 18. November 2002
"Nichts wiegt etwas" - zum 400. Geburtstag von Otto von Guericke
Ein Projekt mit Magdeburger Schülern

Magdeburg. Künstlerische Leitung: Katharina Holler, Peter Buchheit Theaterpädagogik: Hans Heuer

10-15 Uhr Premiere: and THE WINNER is ... – Die sechs besten Schülerinszenierungen zum Thema

20 Uhr Vernissage "brainstorm" – Installationen, Objekte, Videos, space fashion parade "anziehungen" und Ausschnitten der besten zwei Inszenierungen vom Vormittag

22 Uhr Nachtcafé laut: Songs zur Premiere "nichts wiegt etwas". Party open end. In Zusammenarbeit mit "New Chance" e.V.

nichts wiegt etwas

Nicht zuletzt mit dem "Magdeburger Halbkugelversuch" bewies Otto von Guericke, daß er auch spektakulären Aktionen nicht abgeneigt war. Immerhin vermarktete der Wissenschaftler und damalige Bürgermeister damit auch auf geniale Weise und ganz nebenbei die jetzige Landeshauptstadt. Der 400. Geburtstag des Multitalents und das damit verbundene Otto-von-Guericke-Jahr 2002 ist auch für die Freien Kammerspiele Anlaß, sich mit dem Magdeburger Politiker und Physiker zu beschäftigen. "nichts wiegt etwas" heißt ein Projekt mit Magdeburger Schülern in Kooperation mit den Freien Kammerspielen. Peter Buchheit und Katharina Holler übernehmen die künstlerische Leitung für das Projekt. Die beiden begreifen Otto von Guericke, wegen seiner wissenschaftlichen und sozialen und kommunalpolitischen Aktivitäten als einen der ersten Projektkünstler. Seine wissenschaftlichen Studien waren immer von öffentlichkeitswirksamen Experimenten und Installationen begleitet, die auch für Laien immer einen nachvollziehbaren Aha-Effekt hatten. Sein Ansatz die Menschen für Fortschritt und Zukunftsvisionen aufzuschließen, sie zu polarisieren, zu Entscheidungen zu ermutigen, dient dem Projekt "nichts wiegt etwas" als Vorbild. "Kinder und Jugendliche entwickeln etwas und machen vielleicht dabei eine Entdeckung und werden im Sinne von Otto von Guericke zu Forschern", erklärte Peter Buchheit den Ansatz. ",nichts wiegt etwas‘ ist auch eine Entdeckung, ein Rätsel, das nach Lösungen sucht, etwas wie das Ei des Kolumbus." Zusammen mit dem Leiter für Öffentlichkeitsarbeit und Theaterpädagogik, Hans Heuer, wurden zahllose Schülerarbeiten aus Magdeburg und Umgebung gesichtet, darunter Skulpturen, Fotografien, Texte, Bilder, Installationen und Theaterstücke. In einer großen Vernissage werden die mehr als 50 Objekte in einem speziellen Ausstellungsdesign von Peter Buchheit und Katharina Holler ab 20. November 2002 in den Räumen der Freien Kammerspiele gezeigt. Die Ausstellung ist danach noch vier Wochen geöffnet.

Die Beteiligten:

1. Bildende Künste:

Geschwister Scholl Gymnasium Magdeburg – Skulpturen, Zeichnungen, Fotografien, Mode, Architektur, Experimente Hegel-Gymnasium Magdeburg – Skulpturen, Fotografien, Collagen, Zeichnungen, Mobile, Stühle, Handpuppen Schule des 2. Bildungsweges/ Abendkolleg – Skulpturen

2. Darstellende Künste:

Heide-Gymnasium Pretzsch – "Alles in allem – Ein Märchen fällt aus dem Rahmen" Bördegymnasium Wanzleben – Ausschnitte aus Dürrenmatts "Die Physiker" Sekundarschule "Lea Grundig" Magdeburg – "Das Wettermännchen" Humboldt-Gymnasium Magdeburg – Stück zum Thema "Coming Out" Hegel-Gymnasium Magdeburg/ Theatergruppe "Durch-Schnitt" – "Wandlungen" und Bewegungstheater Katholische Jugendgruppe Oschersleben/ Theatergruppe "Eating Actors" – "Totgesagte leben länger"

3. Musik:

Mario Hein / Raabe-Gymnasium Magdeburg - Hymne "nichts wiegt etwas" IGS "Neustädter See" Magdeburg "New Chance" Halle / Band "Los Carteros" Halle – wurde beim "New Chance"-Wettbewerb zur besten Nachwuchsband Sachsen-Anhalts gekürt

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