Peter Stamm liest "Ungefähre Landschaft"
nachtcafé angelesen
Magdeburg.
Der Schweizer Autor Peter Stamm ist zu Gast bei der nächsten Ausgabe von
"nachtcafé angelesen" am kommenden Freitag, 22.11., 22 Uhr, im Foyer der
Freien Kammerspiele. Er liest aus seinem Roman "Ungefähre Landschaft".
Die 28jährige Kathrine lebt in einem norwegischen Dorf nördlich des
Polarkreises und arbeitet als Zöllnerin. Sie hat ein Kind, ist
geschieden und nun zum zweiten Mal verheiratet: mit Thomas, dem
Produktionsleiter einer Fischfabrik, einer sogenannte gute Partie. Doch
dann macht Kathrine eine Entdeckung, die sie tief verletzt. Daraufhin
verläßt sie – zum ersten Mal in ihrem Leben Dorf, Kind, Mann und Mutter
und fährt mit einem Schiff der Hurtigroute, nach Süden, ins Ungefähre
...
Der Schweizer Autor Peter Stamm, geboren 1963, studierte nach einer
kaufmännischen Lehre einige Semester Anglistik, Psychologie und
Psychopathologie und lebt seit 1990 als freier Autor und Journalist in
Winterthur. Er verfaßte mehrere preisgekrönte Hörspiele für Radio DRS1,
DRS2, Radio Bremen, den WDR und den Südwest Rundfunk, Theaterstücke und
Beiträge für verschiedene Bücher. Seit 1997 ist er Redakteur der
Literaturzeitschrift "Entwürfe für Literatur". Sein erster Roman
"Agnes", für den er mehrere Preise erhielt, erschien 1998 im Arche
Verlag. Die Kurzgeschichtensammlung "Blitzeis" erschien 1999, 2001
folgte der von Lesern und Kritik begeistert aufgenommene Roman
"Ungefähre Landschaft".
Peter Stamm über seinen Roman: "Dass ich eine Frau als Hauptfigur wählte
und eine Norwegerin, also eine für mich doppelt Fremde, hat wohl damit
zu tun, dass mich das Fremde immer mehr interessiert hat, als das, was
ich schon kenne. Schreiben ist für mich eine Art, die Welt wahrzunehmen.
Indem ich das Unbekannte beschreibe, eigne ich es mir an."
"Ich bin tief überzeugt, daß wir es hier mit einem ganz wichtigen,
großen Talent der deutschsprachigen Literatur zu tun haben. Peter Stamm
schreibt eine hochpoetische Sprache. Er kann zwei Dinge glänzend:
Situationen und Stimmungen."
Marcel Reich-Ranicki "Das Literarische Quartett".
"Ich habe das Buch atemlos in einem Zug gelesen." Iris Radisch "Das
Literarische Quartett"
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