Frauen ziehen positive Zwischenbilanz

19.11.2002 | Herten

1. Hertener Frauenparlament hat Konsequenzen

Das 1. Hertener Frauenparlament hat seine Wirkung nicht verfehlt. Zu diesem Schluss kamen die 15 Frauen, die am Montag im Bürgerhaus-Süd eine erste Bilanz zogen. "Wenn man sieht, welche Wirkung das Parlament hatte, kann man es wirklich als Erfolg werten", sagte die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Herten, Christiane Rohde.

Zur Erinnerung: Am 8. März 2002 fand in Herten das erste Frauenparlament statt. Daraus resultierten viele Anregungen und Anträge, die vor allem in der Oktobersitzung des Haupt- und Finanzausschusses zur Sprache und zum Teil zur Abstimmung kamen. In diesem Rahmen berichteten die Frauen über das 1. Frauenparlament, die Folgen der Stellenhalbierung, die Kosten für Ferienbetreuung und über die Frauenförderung in städtischen Unternehmen. Folgende Punkte wurden beschlossen: die Konferenz zur geschlechtergerechten Erziehung, das Fachgespräch Hochbegabtenförderung, die Frauenförderung in der Wirtschaftsförderung, den Frauentag 2004, der gemeinsam mit Frauen aus den Partnerstädten begangen werden soll, eine Frauenzeitung, die im Frühjahr erstmals erscheinen soll, und den Agenda-Tag 2003. Darüber hinaus haben sich die Frauen mit der neuen Homepage der Stadt Herten befasst und eigene Ideen und Anregungen eingebracht. Weiterhin fand eine Info-Veranstaltung zum Thema "Rathaus-Galerien" statt und die Arbeitsgruppe "Frauen in der Stadtplanung" wurde ins Leben gerufen.

Der Termin für das nächste Frauenparlament steht auch schon: Samstag, 29. März 2002, 11 bis 17 Uhr. Inhalt wird dann vor allem das Herzstück der Zukunftsplanung der Stadt Herten sein. Das nächste Treffen für die Frauen findet statt am Freitag, 17. Januar, um 17 Uhr im Rathaus.

Pressekontakt: Gleichstellungsbeauftragte, Christiane Rohde, 02366-303487