Leer -Die Sparkasse Leer-Weener wird sich auch künftig mit den strukturellen Veränderungen in der Sparkassenlandschaft und der eigenen Positionierung befassen. Das tue sie in ihren Gremien, sagt Landrat Bernhard Bramlage in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Verwaltungsrates der Sparkasse Leer-Weener. Welche Strukturen und Zuschnitte erstrebenswert seien, beantworte sich primär nicht politisch, sondern auf der Grundlage wirtschaftlicher Analysen und der Bewertung ihrer Ergebnisse. Das gebiete vor allem die Verantwortung gegenüber Kunden und Mitarbeitern. Für irgendwelche Schnellschüsse sei überhaupt kein Raum.
Die Sparkasse Leer-Weener stehe in der Region sehr gut da. Ihre Stärken seien kurze Wege, Präsenz und Entscheidungskompetenz vor Ort. Das schätzten insbesondere Mittelstand und Handwerk. Darüber hinaus sei die Sparkasse Leer-Weener auch betriebswirtschaftlich sehr gut aufgestellt, heißt es in einer Stellungnahme von Bramlage. Neben hervorragenden Marktanteilen im Privat- und Firmenkundengeschäft sei das Geldinstitut auch durch jährlich kontinuierlich gute Ertragslagen die eigenkapitalstärkste Sparkasse in Ostfriesland. Mit hochmotivierten Mitarbeitern werde ständig daran gearbeitet, dass sich Ergebnisse im Interesse der Kunden verbesserten.
Der Verwaltungsrat der Sparkasse sehe deshalb keinerlei Notwendigkeit, aktuell über eine Fusion der Sparkasse Leer-Weener nachzudenken. Sollte es mittelfristig bis langfristig auch aufgrund der sich veränderten Bankenlandschaft erforderlich sein, das Thema aufzugreifen, könnten nur Bündnisse der Stärke zielführend sein.
Pressekontakt: Landkreis Leer, Pressestelle: Dieter Backer
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