Presseinformationen der Landeshauptstadt Magdeburg
 
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Magdeburg, 27. November 2002
Nachrichten aus der wöchentlichen Dienstberatung des Oberbürgermeisters vom 26.11.2002

Magdeburg. ALK-Projekt geht weiter. Das Projekt "Arbeit-Lebenswelt-Kultur" das der DPWV e.V. im Auftrag des städtischen Jugendamtes koordiniert, soll fortgesetzt werden. Im Projekt werden benachteiligte Jugendliche gefördert, zum Projekt gehören die "Jugend- und Drogenberatungsstelle DROBS" sowie Arbeitsangebote für Jugendliche und junge Erwachsene. Mit dem Baustein "Betreutes Wohnen für suchtkranke Jugendliche" soll das Projekt erweitert werden. Über die weitere Förderung des DPWV als Projektträger muss der Jugendhilfe-Ausschuss abschließend entscheiden.

Weiter Jugend- und Sozialarbeit an Magdeburgs Schulen. Das Programm "Jugend und Sozialarbeit an Magdeburger Schulen" soll fortgesetzt werden. Da die sich Landesförderung zum Jahresende ändert, will die Verwaltung im kommenden Jahr 57.000 Euro und 2004 110.000 Euro für Schulsozialarbeit bereit stellen. Abschließend entscheiden muss der Jugendhílfe-Ausschuss.

Kita in der Jakobstraße wird "wiederbelebt". Die Verwaltung schlägt vor, die derzeit geschlossene Kindertageseinrichtung in der Jakobstraße 7 zu sanieren und mit insgesatm 84 Betreuungsplätzen neu zu öffnen. Die Kita soll die kostenintansiven Einrichtungen in der Sternstraße 19b (30 Plätze) und in der Einsteinstraße 13a (34 Plätze) ablösen. Beide Einrichtungen werden nach Abschluss der Sanierung in der Jakobstraße geschlossen. Die Kita in der Lennéstraße (51 Plätze) wird bis 2012 als weitere Kindereinrichtung im Stadtteil Mitte betrieben, über mögliche Nachnutzungen soll zu einem späteren Zeitpunkt entschieden werden.

B-Plan "Zuckerbusch Ost" wird geändert. Der Bebauungsplan Nr. 253-7 "Zuckerbusch Ost" soll geändert werden. In dem Areal südwestlich der Bördelandhalle soll nicht nur Wohnbebauung, sondern auch nicht störendes Gewerbe möglich sein. Der westliche Bereich wird deshalb als Mischgebiet ausgewiesen. Über die Änderung wird der Stadtrat voraussichtlich im Februar kommenden Jahres entscheiden.

B-Plan "Kleiner Stadtmarsch/Stadtpark". Für den Bebauungsplan Nr. 250-1 "Kleiner Stadtmarsch/Stadtpark, der bereits im November im Stadtrat zur Beratung vorlag, hat die Verwaltung eine Änderung vorgeschlagen, die die Nähe zur Elbe und mögliche Hochwassergefahren berücksichtigt. Das Gebiet in unmittelbarer Ufernähe, das ursprünglich für Wohnbebauung vorgesehen war, soll nun als Grünfläche ausgewiesen werden. Bereits im Dezember wird die Verwaltung den B-Plan erneut im Stadtrat zur Abstimmung vorlegen.

Förderprogramm "Soziale Stadt" für Olvenstedt. Die Verwaltung schlägt vor, für den Stadtteil Neu-Olvenstedt die Aufnahme in das Förderprogramm "Die soziale Stadt" zu beantragen. Mit dem Bund-Länder-Programm wird die Gestaltung von Stadtteilen mit besonderem Entwicklungsbedarf unterstützt. Neben der weiteren Wohnumfeldverbesserung ermöglicht das Programm u.a. den Einsatz eines Stadtteilmanagers, der vorhandene soziale und kulturelle Angebote koordinieren und Potentiale aktivieren soll. Über den Förderantrag muss der Stadtrat abschließend entscheiden.

Für Rückfragen: Tel.: 0391/540 27 69

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Stadt Magdeburg
Frau Dr. Cornelia Poenicke
Büro des Oberbürgermeisters
Teamleiter Öffentlichkeitsarbeit und Bürgeranliegen, Pressesprecherin
Alter Markt 6
39104 Magdeburg
Telefon: (03 91) 5 40 27 69
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