Spielplan der Freien Kammerspiele für Januar 2003
Freie Kammerspiele
Spielplan Januar 2003
Fr, 3.1.2003 19:30 "stop&go" Ein Liederabend – Bühne
Sa, 4.1.2003 19:30 "stop&go" Ein Liederabend – Bühne
Di, 7.1.2003 10:30 "Märchenherz" von Philip Ridley – Studio
Mi, 8.1.2003 10:30/17:00 "Märchenherz" von Philip Ridley – Studio
Do, 9.1.2003 10:30 "Märchenherz" von Philip Ridley - Studio
Do, 9.1.2003 19:30 "Leonce und Lena" von Georg Büchner - Bühne
Fr, 10.1.2003 20:00 "bash. stuecke der letzten tage" von Neil LaBute -
Studio
Fr, 10.1.2003 22:00 Nachtcafé laut – Live-Musik mit TURN - Foyer
Sa, 11.1.2003 19:30 "Leonce und Lena" von Georg Büchner - Bühne
Sa, 11.1.2003 22:00 nachtcafé nachtcafé drum&movie Der berühmte
Stummfilm "Ausgerechnet Wolkenkratzer" (mit Harold Lloyd), am Schlagzeug
begleitet von Steven Garling - Foyer
Mo, 13.1.2003 10:30 "Märchenherz" von Philip Ridley - Studio
Di, 14.1.2003 20:00 "Clavigo" von Johann Wolfgang von Goethe - Studio
Mi, 15.1.2003 19:30 "Ein Sommernachtstraum" von W. Shakespeare - Bühne
Do, 16.1.2003 20:00 "Clavigo" von Johann Wolfgang von Goethe - Studio
Fr, 17.1.2003 19:30 "stop&go" Ein Liederabend - Bühne
Fr, 17.1.2003 22:00 nachtcafé - angelesen: Marie Pohl liest aus "Maries
Reise" - Foyer
Sa, 18.1.2003 19:30 "stop&go" Ein Liederabend - Bühne
So, 19.1.2003 11:00 [sonntag 11:00] –BRUNCH AB 10 UHR! Foyer
Mo, 20.1.2003 21:00 Jazz in der Kammer - VIOCAL - Petras Vysniauskas -
Sopransaxophon (Litauen), Katrin Mickiewicz - Stimme, Bratsche, Violine
(Polen), Ludger Schmidt - Violoncello (Deutschland), Klaus Kugel -
Schlagwerk (Deutschland) - Foyer
Mi, 22.1.2003 20:00 "Das Sofa" von Simone Borowiak - Studio
Do, 23.1.2003 20:00 "Das Sofa" von Simone Borowiak - Studio
Fr, 24.1.2003 19:30 "Birdy" von Naomi Wallace – Bühne
Fr, 24.1.2003 22:00 Uhr nachtcafé extra Black-beats and Champagne
Floor1: DJ RIX RAX (USA), Floor2: Dj.ridou (Nachtcafé Leipzig)
Horny location + horny people + horny music
Präsentiert von W&W Entertainment
Sa, 25.1.2003 19:30 "Birdy" von Naomi Wallace - Bühne
Sa, 25.1.2003 22:00 nachtcafé unheimlich - Schauspieler unseres
Ensembles erzählen E. A. Poes "Untergang des Hauses Usher" - Foyer
Mo, 27.1.2003 10.30 "Birdy" von Naomi Wallace - Bühne
Di, 28.1.2003 20:00 "bash. stuecke der letzten tage" von Neil LaBute -
Studio
Mi, 29.1.2003 20:00 "Fräulein Julie" von August Strindberg - Studio
Mi, 29.1.2003 20:00 Kammer im Kino: "Taxi Driver" , USA 1976, Regie:
Martin Scorcese -CinemaxX
Do, 30.1.2003 20:00 "Das Jahr der Familie" von Anthony Neilson - Studio
Fr, 31.1.2003 20:00 Zum letzten Mal: "Windjammer und Rosenrot" von
Wolfgang Krause Zwieback - Studio
nachtcafé Januar 2003
Into the groove
10. 1. nachtcafé laut Live-Musik mit TURN
Turn steht für eine ziemlich explosive Mischung aus Grunge, Indipendent
und Funkrock. Das Repertoire der vier smarten, aber ganz und gar nicht
braven Jungs aus Zerbst reicht von düster-melancholischen Klängen bis
hin zu Gute-Laune-Songs. Letztes Jahr zu Weihnachten gewannen sie beim
Local Heroes-Wettbewerb in Dessau den ersten Platz, im Mai 2002 erschien
ihre Single "Help me – Kill me" bei dem Label Rockline. Also: Tanzschuhe
und Taschentücher einpacken und hingehen!
11. 1. nachtcafé drum&movie Der berühmte Stummfilm "Ausgerechnet
Wolkenkratzer" (mit Harold Lloyd), am Schlagzeug begleitet von Steven
Garling
17. 1. nachtcafé angelesen Marie Pohl liest aus "Maries Reise"
"Was ist das für eine Zeit, dachte ich, diese Anfangs-Aufbau-Zeit im
Leben eines Menschen? Ich fange an, mein Leben aufzubauen, und ich frage
mich: ,Was bauen denn die anderen Zwanzigjährigen so? Runde Häuser?
Eckige? Schwarze? Weisse oder bunte?‘" Marie Pohl ist 1979 geboren, hat
in Deutschland, in Amerika und in Madrid gelebt. Berlin, Havanna, Buenos
Aires, San Francisco, Hanoi, Jerusalem, Tbilissi, Helsinki sind die
Stationen von "Maries Reise". Im Jahr 2000 bereist die damals 20jährige
innerhalb von neun Monaten diese Städte, um die interessantesten
Personen ihrer Generation kennen zu lernen. Weil sie die Reise nicht
selbst finanzieren kann, verfasst sie ein Exposé, das sie an
Zeitschriften und Verlage schickt. Für den Verlag Rogner & Bernhard
schreibt sie als Leseprobe einen Pilot-Text über junge Leute in Berlin –
und bekommt die Flugtickets bezahlt plus 1000 DM pro Reisestation.
"Maries Reise" ist ein Reise-Roman, der in erster Linie Geschichten
erzählt und mit seiner "suchenden" Hauptfigur auch eine Generation und
ihre Zeit beschreiben möchte.
"Ein spannender und gut beobachteter Reisebericht" Die Welt
"Pohl isst schleimige Schlangensuppe in Vietnam und guckt nächtelang den
Tangotänzern in Buenos Aires zu, sie findet einen Matrosen, der jedem
Schiff den Untergang bringt und stellt fest, dass im leisen Finnland
sogar Besoffene lautlos torkeln" Berliner Zeitung
24. 1. nachtcafé extra Black-beats and Champagne
Floor1: DJ RIX RAX (USA), Floor2: Dj.ridou (Nachtcafé Leipzig)
Horny location + horny people + horny music
Präsentiert von W&W Entertainment
25. 1. nachtcafé unheimlich Schauspieler unseres Ensembles erzählen E.
A. Poes "Untergang des Hauses Usher"
Ein düsterer Tag im Spätherbst: auf dringenden Wunsch des Hausherrn
kommt ein Besucher zum Stammsitz der Familie Usher – einer alten,
verfallenen Villa. Der Besucher findet den alten Jugendfreund Usher in
körperlicher und geistiger Zerrüttung vor. Das lange Siechtum der
Schwester und ihr bevorstehender Tod zehren an seinen Nerven. Er endet
im Wahnsinn. Die Erlebnisse im Hause Usher lassen den Besucher nie mehr
zur Ruhe kommen – auch Jahre später quälen ihn die Erinnerungen wieder
und immer wieder.
Katrin Wunderlich, Wolfgang Vogler und Mirko Zschocke präsentieren einen
Abend voll düsterer Atmosphäre und entführen in die unheimliche und
grauenhafte Welt des Edgar Allan Poe.
JAZZ IN DER KAMMER
VIOCAL - Petras Vysniauskas - Sopransaxophon (Litauen), Katrin
Mickiewicz - Stimme, Bratsche, Violine (Polen), Ludger Schmidt -
Violoncello (Deutschland), Klaus Kugel - Schlagwerk (Deutschland)
VIOCAL hat sich zu einem Klangkörper eigener Prägung entwickelt. Jedes
Stück besitzt eine eigene Ausstrahlung und Atmosphäre, getragen von den
Kompositionsvorgaben ebenso wie von der Persönlichkeit der Musiker. Dies
alles verschmilzt bei einem Konzert von VIOCAL zu einem
außergewöhnlichen und archaischen Hör-Erlebnis. Dem litauischen
Meistersaxophonisten Petras Vysniauskas gelingt es, die
unterschiedlichsten Musikstile in sein Spiel zu integrieren, ohne je den
Kontakt zu seiner persönlichen Basis zu verlieren, dem Geist und der
Tiefe der Folklore Litauens. Klaus Kugel verwendet neben seinem
umfangreichen Percussionsset auch Klangobjekte wie Holzglocken,
Klangmobile, Röhrenglockenspiele und Miraphone. Katrin Mickiewicz
doppelt oft Viola oder Violine mit ihrer Stimme; ihr Spiel und ihre
Kompositionen bewegen sich stilistisch zwischen zeitgenössischer Musik,
slawischer Folklore, Klassik und Jazz. Ludger Schmidts virtuoses Spiel
ist ansässig im Spannungsfeld zwischen Minimal-Musik und
zeitgenössischer Konzertmusik. Er beschäftigt sich seit 25 Jahren mit
Freier Improvisierter und Neuer Musik und komponierte zahlreiche
Bühnenmusiken für Produktionen an städtischen Theatern.
Kammer im Kino
Taxi Driver
(USA 1976) Regie: Martin Scorsese
Weil der 26jährige Travis (Robert de Niro) nach seinen
Vietnamerlebnissen nicht mehr schlafen kann, fährt er nachts Taxi. Eines
Tages wird er Zeuge eines Ladenraubs; er erschießt den Täter. Von nun an
programmiert sich Travis in eine Tötungsmaschine um. Er schert sich
einen Irokesen und setzt sich zum Ziel, die große Stadt von Lügen,
Schmutz und Gesindel zu reinigen. Sein Versuch, die 12jährige
Prostituierte Iris (Jodie Foster) von ihrem Zuhälter (Harvey Keitel) zu
erlösen, endet in einem monströsen Blutbad. Travis verliert die
Kontrolle über sich... Oscar-Nominierungen für De Niro und Foster.
"Hört zu, Ihr Wichser, ihr Scheißköpfe, hier is ein Mann, der sich nicht
mehr alles gefallen läßt, ein Mann, der sich gegen den Abschaum, die
Nutten, die miesen Schweine, den Dreck und die Scheiße wehrt - hier ist
jemand, der sich WEHRT!"
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