Ein Hauch von Casablanca
Tango-Salon in der Kammer
Magdeburg.
Russischer Tango steht auf dem Programm des Tango-Salons am Sonnabend,
21.12., 22 Uhr, im Foyer der Freien Kammerspiele. Die Gruppe SCHO spielt
in der Besetzung Geige, Akkordeon, Kontrabass, Schlagzeug.
Das Musikkollektiv SCHO [ukrainisch, dialekt. für "was" – "wat is"] trat
zum ersten Mal 1992 als Trio SCHO in der ukrainischen Stadt Poltawa auf.
Seit 1994 spielt die Gruppe überwiegend in Berlin. Zahlreiche Auftritte
führten Sie auch in verschiedene Städte in ganz Deutschland von der
Ostsee bis ins Allgäu.
"Ein Hauch von Casablanca" – so wurde die Musik des Quartetts
beschrieben. "Eine Liebesszene in St. Petersburg oder eine Schifffahrt
auf der Wolga zu Kontrabassklängen mit New Yorker Einfärbungen" – diese
Bandbreite umfasst die durchaus kosmopolitische Musik von SCHO. Zum
Repertoire gehören russische Lieder und Instrumentalstücke von den 20er
Jahren bis in die heutige Zeit. Russische Tangos u.a. von Pjotr
Leschenko, alte sowjetische Schlager u.a. von Leonid Utjosow sowie
russischer Swing und Folklore.
Das vormalige Trio arbeitete auch mit Chanson-Sänger Jean-Pierre
Morkerken sowie mit dem Kabarettisten und Sänger Karsten Troyke. Troyke
produzierte auch die erste CD vom Trio SCHO: "Old Russian Popsongs". Die
Musiker von SCHO
wirkten außerdem in Josh Sellhorn‘s Programm "Schlaf schneller, Genosse"
mit Ursula Karusseit und Günter Junghans mit. Neben dem Auftritt beim
Karneval der Kulturen im Jahr 2000 wirkte SCHO bei mehreren Radio- und
Fernsehen Produktion mit.
MUSIKKOLLEKTIV SCHO:
Gennadiy Desyatnyk (Ukraine) - Gesang, Geige, Gitarre; Absolvent der
Musikfachschule in Poltawa
Valery Khorishman (Ukraine) - Akkordeon, Gesang; Absolvent des Donezker
Konservatoriums
Andreas Krumwiede (Deutschland) - Kontrabass; Student der Hochschule der
Künste Berlin
Tobias Fuchs (Deutschland) - Schlagzeug; Student der Hochschule der
Künste Berlin
Pressestimmen:
"Old Russian Swing" mit Herz und Seele" Berliner Morgenpost
"Einen kulturellen Zusammenprall westlicher und östlicher Einflüsse"
Die Welt
"Wenn SCHO zu ihren Instrumenten greifen, tanzt der russische Bär im
Prenzelberg, und den anwesenden Mädchen steigt ein verträumtes Leuchten
in die Augen" TIP Berlin
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