Presseinformationen der Landeshauptstadt Magdeburg
 
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Magdeburg, 04. Januar 2003
"Die Situation ist weiterhin angespannt, aber stabil."
Beigeordneter Platz zur aktuellen Hochwasser-Lage in Magdeburg

Magdeburg. Der gestern einberufene Stab für besondere Ereignisse der Landeshauptstadt hat in seiner heutigen Beratung die Hochwasser-Situation in Magdeburg als weiterhin kritisch, aber stabil eingeschätzt. Wegen des weiter steigenden Elbe-Pegels werden ab kommenden Montag Deichwachen eingesetzt.

Leicht entspannt hat sich die Situation im Magdeburger Süden. Das Hochwasser der Sülze ist gegenüber dem Vortag um ca. 60 Zentimeter zurück gegangen. Die Lage entlang der Schrote ist unkritisch, das Wasser fließt ab. Die Durchlässe werden regelmäßig kontrolliert und Treibgut entfernt. Im Auffangbecken Diesdorf waren heute noch ca. 1,60 Meter Luft, so dass die Aufnahmekapazitäten dort bisher nicht erschöpft sind.

Kritisch bleibt die Situation im Bereich der Furtlake. Dort ist das Wasser gegenüber gestern – trotz ständigen Abpumpens – um 30 cm gestiegen. Feuerwehr, SWM und THW pumpen derzeit mit drei Hochleistungspumpen bis zu 1500 m³ Wasser pro Stunde ab. Wegen der Öffnung des Pretziener Wehres musste allerdings das Steingrabensiel geschlossen werden. Feuerwehr, SWM und THW werden das Wasser weiterhin abpumpen, um die Situation entlang der Furtlake zu stabilisieren.

Aufgrund der anhaltend wechselhaften Witterung bittet der Leiter des Sonderstabes, Holger Platz, Hausbesitzer und Kleingärtner nochmals, ihr Eigentum zu sichern.

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Stadt Magdeburg
Frau Dr. Cornelia Poenicke
Büro des Oberbürgermeisters
Teamleiter Öffentlichkeitsarbeit und Bürgeranliegen, Pressesprecherin
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