Hochwasser-Situation in Magdeburg entspannt sich langsam
Magdeburg.
Der Rückgang der Temperaturen hat in Magdeburg für eine leichte Entspannung der Hochwasser-Situation gesorgt. "Wir haben die Lage unter Kontrolle und rechnen in den kommenden Tagen mit einer langsamen Entspannung", schätzt Holger Platz, Leiter des Einsatzstabes ein.
Für die Elbe bleiben die Pegel-Prognosen für die nächsten Tage unverändert, am Dienstag werden am Pegel Barby sechs Meter erwartet, bis Donnerstag wird die Elbe nochmals 20 Zentimeter steigen. "Mit diesen Prognosen bleiben wir gut einen Meter unter den Wasserständen im August letzten Jahres", so Holger Platz. "Nach dem Ziehen des Pretziener Wehres besteht für Magdeburg von Seiten der Elbe kaum Gefahr." Der Landesbetrieb für Hochwasserschutz kontrolliert die Deiche und Siele. In Magdeburg stehen Deichwachen in Bereitschaft. "Die Situation an den Deichen der Elbe und des Umflutgeländes ist unkritisch, lediglich im Bereich Pechau hatten sich heute größere Eismengen zusammengeschoben und wasserseitig am Deich festgesetzt", berichtet der Leiter des Einsatzstabes. "Die Feuerwehr und Spezialkräfte sind dabei, das Eis zu zerkleinern, damit es mit dem Wasser abfließen kann."
Auch an den Nebenflüssen beginnt sich die Lage zu entspannen. Die Sülze sinkt langsam, im Bereich der Furtlake ist das Wasser seit gestern um gut 50 cm zurück gegangen. Feuerwehr und THW sind dort weiterhin mit Pumptechnik im Einsatz, um das Wasser aus der Furtlake abzupumpen.
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