Die Blumenliebe des Komponisten Telemann
Zu einem ungewöhnlichen Porträt des Komponisten Georg Philipp Telemann laden die Stadtbibliothek Magdeburg und der Telemann Arbeitskreis am Dienstag, dem 14. Januar 2003, um 19.30 Uhr, in die Zentralbibliothek am Breiten Weg 109, ein.
Dass ein Komponist komponiert, ist selbstverständlich. Dass er einen Garten besitzt und eine "Unersättlichkeit" beim Sammeln von "Hyacinthen und Tulpen" und anderen seltenen Gewächsen entwickelt, schon weniger. Der berühmte Kapellmeister Georg Philipp Telemann nutzte bestehende Kontakte in ganz Europa, um seine Blumenleidenschaft zu befriedigen. Selbst Georg Friedrich Händel sandte seinem Freund von London aus botanische Raritäten.
Welche Pflanzen sich in Telemanns Garten befanden, verrät eine erst seit kurzem vollständig vorliegende Pflanzenliste. Ralph-Jürgen Reipsch, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Magdeburger Telemann-Zentrum, stellt in seinem multimedialen Vortrag die neuesten Erkenntnisse über den passionierten Blumenfreund Telemann und seinen Garten vor. Gezeigt wird an diesem Abend u.a. auch eine Kostbarkeit aus dem Altbestand der Stadtbibliothek: das großformatige Blumenbuch der Maria Sibylla Merian.
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