Elbe auf dem Rückzug, Grundwasser nicht
Die Hochwasser-Situation an Elbe und Umflut hat sich auch heute weiter entspannt. Die Elbe ist auf dem Rückzug, voraussichtlich am kommenden Montag kann das Pretziener Wehr geschlossen werden. Keine Entwarnung gibt es an den Vorflutern und beim Grundwasser.
"Da der Boden in tieferen Schichten noch immer gefroren ist, kann das Schmelzwasser nicht versickern", nennt Feuerwehrchef Helge Langenhan den Grund für die teilweise übervollen Flüsschen und Gräben im Stadtgebiet von Magdeburg. An der Furtlake bleibt das THW mit Pumpen im Einsatz, dort gibt es derzeit keine Alternative, die Wassermassen einzudämmen. "Entspannen wird sich die Lage erst, wenn das Steingrabensiel wieder geöffnet werden kann", so Helge Langenhan. Das wird frühestens drei Tage nach Schließung des Pretziener Wehres sein, also nicht vor Mitte kommender Woche. Dann kann das Wasser aus der Furtlake in den Umflutkanal abfließen.
Die Straße Am großen Silberberg bleibt vorläufig gesperrt, und die Verbindung nach Biederitz über den Magdeburger Herrenkrug ist ebenfalls wegen des Hochwassers unterbrochen.
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