Bocholt, 12. Februar 2003
Müll-Entsorgung wird rege genutzt
ESB: Regelungen bei Sperrmüll beachten / Größere Restmüllmengen kostenpflichtig
Bocholt (pd).
Die auf dem Wertstoffhof an der Schaffeldstraße seit Beginn des Jahres neu geschaffene Möglichkeit Sperrmüll und Restmüll selbst zu entsorgen, wird rege genutzt, wie der Entsorgungs- und Stadtreinigungsbetrieb (ESB) mitteilt.
Im Monat Januar entsorgten knapp 200 Anlieferer ihren Sperrmüll. Besonders häufig werden Matratzen, Stühle und Polstergarnituren gebracht.
Um Missverständnisse zu vermeiden, weißt der ESB nochmals ausdrücklich auf die Regelungen bei der Sperrmüllentsorgung hin:
* Die Menge des kostenlos entgegengenommenen sperrigen Hausrates ist auf 2 cbm begrenzt.
* Unbedingt mitzubringen ist eine Sperrmüllkarte, bei der im Falle der Eigenanlieferung die blauen Felder auf der Rückseite auszufüllen sind.
* Nicht möglich ist eine Annahme am Montag. Der Wertstoffhof bleibt an diesem Tag nach wie vor grundsätzlich geschlossen.
Weil die Kippstelle für Kleinanlieferer auf der Deponie Bocholt Lankern nicht mehr zur Verfügung steht, werden am Wertstoffhof seit Jahresbeginn auch Restmüllmengen angenommen, die nicht ins Müllgefäß passen. Dieses Angebot nutzten im Januar bereits über 300 Besucher des Wertstoffhofes. Oft angeliefert werden Tapetenreste und Abfallgemische aus Haushaltsauflösungen.
Im Unterschied zur Sperrmüllentsorgung ist die Restmüllentsorgung kostenpflichtig. Für eine Menge bis 0,5 cbm wird eine Gebühr in Höhe von 5,00 € und für eine Menge von 0,5 bis 1 cbm in Höhe von 10 € fällig.
Kontakt: Albert Feld unter Tel. 02871/ 24 63 25
Alle Infos rund um Entsorgung in Bocholt auch im Internet unter www.bocholt.de (Rubrik "Rathaus", "Entsorgungsbetrieb").