Nachrichten aus der wöchentlichen Dienstberatung des Oberbürgermeisters
Magdeburg.
Beteiligungsbericht 2002.
Zum vierten Mal hat die Stadtverwaltung einen Beteiligungsbericht vorgelegt. Das Papier informiert über Eckdaten der Unternehmen mit städtischer Beteiligung sowie Zuschüsse und Darlehen, die die Stadt ihren Gesellschaften in den zurück liegenden Jahren gewährt hat. Die einzelnen Unternehmen werden in ihrer Struktur und ihrer Entwicklung vorgestellt.
Nach Bestätigung des Beteiligungsberichtes in der Dienstberatung des Oberbürgermeisters wird der Bericht im April im Stadtrat beraten.
B-Plan "Albrecht-Thaer-Straße".
Der Entwurf des Bebauungsplanes Nr. 354-7 "Albrecht-Thaer-Straße" soll öffentlich ausgelegt werden. In dem ca. 5 Hektar großen Gebiet westlich der Halberstädter Chaussee in Ottersleben sollen Einfamilien-, Doppel- und Mehrfamilienhäuser entstehen. Der B-Plan schafft dafür Baurecht. Über die öffentliche Auslegung muss der Stadtrat entscheiden.
Relief von Markowski wird archiviert.
Im Rahmen der Förderprogramme "Soziale Stadt" und "Städtebauliche Erneuerung und Weiterentwicklung in großen Wohngebieten" wird die Wohnqualität im Wohngebiet am Neustädter See verbessert. Im Zentrum des Wohngebietes, am Neustädter Platz, befindet sich der "Märchenbrunnen" von Annedore und Wolfgang Policek und seit 1979 das Denkmal von Gerhard Rommel zu Paul Markowski in Form eines Bronzereliefs. Mit Abschluss der Planungen wird das Stadtplanungsamt 2003 die Umgestaltung der Freiflächen am Neustädter Platz beginnen. Die Ehrung Paul Markowskis im öffentlichen Raum soll an diesem Platz nicht mehr vorgesehen werden. Die Verwaltung schlägt vor, das Relief nach der Demontage zu archivieren.
Paul Markowski wurde 1920 als Sohn einer Arbeiterfamilie in Magdeburg
geboren. Sein Vater hat als Roter Matrose an der Novemberrevolution 1918
teilgenommen. Nach dem Studium der Anglistik, Romanistik und Slavistik
in Rostock und Berlin sowie einem Studium an der Deutschen Akademie für
Staats- und Rechtswissenschaft wurde Markowski 1953 politischer
Mitarbeiter des ZK der SED. Ab 1966 war er Leiter der Abteilung
Internationale Verbindungen des ZK der SED. Markowski verunglückte
1978 bei einem Hubschrauberabsturz.
Für Rückfragen: Tel.: 540 27 69
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