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Bei Rot warten - bei Grün gehen
Verkehrserziehung für Flüchtlingskinder
Borken - 20. März 2003. Zur "Verkehrserziehung" treffen sich regelmäßig ausländischen Flüchtingskinder im Rathaus.
In Zusammenarbeit mit der Polizei entstand das Projekt, das seit Anfang des Jahres durchgeführt wird. In einer Gruppe von 10 – 12 Kindern geben die Diplom–Pädagogin Brigitta Malyszek vom Fachbereich Soziales und die Verkehrssicherheitsberater Josef Rickers und Andreas Rudde den Kindern auf spielerische Art Hinweise und Regeln, wie man sich richtig im Straßenverkehr bewegt. Den jungen Verkehrsteilnehmern soll dadurch mehr Sicherheit im Straßenverkehr gegeben werden. Der Bereich der Verkehrserziehung ist ein Bestandteil der Integrationsbemühungen.
Viele der Kinder sind noch nicht sehr lange in Deutschland. Der Unterricht und die Übungen sollen ihnen beim Eingewöhnen in dieses neue Land helfen. In Theorie und Praxis wird gelehrt und geübt: das richtige Überqueren der Straße, die Bedeutung und die Wichtigkeit von Ampeln, wie sicher muss das Fahrrad sein, warum muss ein Fahrradhelm getragen werden und vieles mehr. "Nur mit einer Klarheit und einer bewussten Orientierung wächst auch die Sicherheit und das Selbstbewusstsein für eine unfallfreien Bewegung im Straßenverkehr", so Malyszek. Was bei uns selbstverständlich ist, ist für die Kinder aus der Türkei, aus Serbien, aus Montenegro, aus Russland und Afrika teilweise völliges Neuland. Das vorbildliches Verhalten von Erwachsenen macht ausländische, aber genau so auch deutsche Kinder sicherer im Straßenverkehr, heißt es abschließend in der Pressemitteilung.
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