Die erste Mitgliederversammlung im neuen Jahr war zugleich die letzte. Der Verein "Lev soll schöner werden" hat sich auf seiner Mitgliederversammlung am Dienstag, 18. März, aufgelöst. Seine Ziele und deren Förderung sollen künftig "Bestandteil" der Bürgerstiftung Leverkusen sein.
Der Verein, dessen Vorsitz im jährlichen Turnus zwi-schen dem amtierenden Oberbürgermeister und dem Bayer-Werksleiter wechselte, hatte sich in den vergangenen Jahren die Verschönerung und Attraktivierung der Stadt zum Ziel gesetzt. Jährlich wurden entsprechende öffentlichkeitswirksame Aktionen mit Vorbildcharakter re-alisiert. Hierzu gehörten Pflanz- und Begrünungsaktionen ebenso wie etwa das Beseitigen von Graffiti im Stadtgebiet im vergangenen Jahr.
Nach einem bei einer Enthaltung einstimmigem Beschluss der Mitgliederversammlung sollen diese Intentionen nach erfolgter notarieller Löschung künftig in der Bürgerstiftung Leverkusen weiterverfolgt werden.
Gleiches gilt auch für die derzeit vorhandenen Mittel des Vereins in Höhe von rund 5.800 €. Hier legte der aufge-löste Verein auch gleich einen Verwendungszweck fest.
Das Geld zuzüglich Zinsen soll für kulturelle Zwecke im Bereich der Landesgartenschau eingesetzt werden.
Oberbürgermeister Paul Hebbel, zugleich 1. Vorsitzender des Vereins begrüßte diesen Beschluss: "Es ist der rich-tige Schritt, um unter dem breiten Dach der Bürgerstiftung möglichst viele Menschen zusammenzuführen, die sich zum Wohle der Stadt und des Gemeinwohls in Leverkusen einbringen wollen." Er hoffe sehr, dass sich dem Stiftungszweck noch weitere Vereine, Initiativen und Unternehmen anschließen und damit auch das Stif-tungskapital erhöhen. "Je mehr Erträge (Zinsen) ein möglichst hohes Stiftungskapital erbringt, desto mehr Förderung von guten Zwecken lautet die einfache Botschaft der Bürgerstiftung," so Paul Hebbel.