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Fußgänger und Radfahrer sicherer über den Nordring
Borken - 08. April 2003. Die Stadtverwaltung teilt mit, dass auf dem Nordring in Höhe der Einmündung Steingrube eine sogenannten "Querungshilfe" für Fußgänger und Radfahrer eingerichtet worden ist.
Der städtische Bauhof hat an dieser Stelle die Fahrbahn mit zwei begrünten Inseln eingeengt und in der Mitte eine Fläche für Fußgänger und Radfahrer geschaffen. Dadurch soll das Überqueren des Nordrings sicherer werden. Der Fußgänger braucht jetzt nur noch auf eine Fahrtrichtung zu achten, um sicher über die Straße zu kommen. Der Autofahrer wird durch eine deutliche Markierung auf der Straße auf die Einengung hingewiesen.
"Hier wird immer noch sehr schnell gefahren, so dass die Überquerung der Straße, insbesondere für die jüngeren und älteren Verkehrsteilnehmer nicht ungefährlich ist", so Alfons Schroer, Fachabteilungsleiter im Ordnungsamt. In der Vergangenheit sei mehrfach angeregt worden, auf der Höhe Steingrube etwas für den Fußgänger und auch für den Fahrradfahrer zu tun, um den Weg über den Nordring sicherer zu machen. Viele Radfahrer, die in Richtung Pröbsting unterwegs sind, kreuzen an dieser Stelle den Nordring.
"Die nächste sichere `Querungsmöglichkeit`, die Ampelanlage an der Kreuzung Nordring/Butenwall, ist zu weit entfernt, als dass sie angenommen wird", berichtet Schroer. Die Stadt hat das Anliegen immer unterstützt und entsprechende Wünsche weitergeleitet an den Landesbetrieb Straßenbau in Coesfeld, der für den Nordring als Landesstraße verantwortlich ist. Auch hier wurde erkannt, dass etwas getan werden musste, aber Mittel konnten wegen der allgemein schlechten Finanzlage des Landes nicht gewährt werden.
"Nach dem Motto `selbst ist die Stadt`, sind dann in diesem Jahr Mittel im städtischen Haushalt bereitgestellt worden, um endlich Abhilfe schaffen zu können", so abschließend Pressesprecher Bernd Kemper. Die Gesamtkosten für die Stadt belaufen sich auf annähernd 5.000 Euro.
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