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Schritt für Schritt soll sich Weseke entwickeln
Weseke - 09. April 2003. (wen). Ein Stein baut auf den anderen auf. Nicht nur beim Hausbau, sondern auch bei der Wohngebiet-Entwicklung in Weseke soll dieses Prinzip gelten: Nachdem im vergangenen Jahr alle Grundstücke im Wohngebiet Pfarrer Nerken-/Prälat-Höing-Straße verkauft worden sind und der Endausbau abgeschlossen ist, arbeitet die Stadt derzeit an den Abrechnungen.
Wie Stadtpressesprecher Bernd Kemper mitteilte, wird die Kalkulation den Ansätzen entsprechen. Die Rechnungen werden den Bewohnern Anfang kommenden Jahres ins Haus flattern. Der Verkauf der Grundstücke war an die Verpflichtung geknüpft, innerhalb von drei Jahren zu bauen. Damit soll eine Spekulation vermieden werden.
An das bereits bestehende Wohngebiet wird sich ein weiteres anschließen. Der Bebauungsplan ist bereits unter dem Namen WE 18 aufgestellt. Doch diese Flächen sind noch nicht zu erwerben. Denn zunächst sollen die Grundstücke am anderen Ende des Ortsteils an der K 6 erschlossen und verkauft werden, sagte Kemper. Erst wenn dort die Vermarktung abgeschlossen ist, soll es an der Holthausener Straße weitergehen. Das Wohngebiet an der Kreisstraße 6 mit der Bezeichnung WE 9 (Füstenwiese) umfasst etwa 37 Grundstückseinheiten, davon 25 Einzelhäuser und 12 Doppelhäuser. Das Wohngebiet wird von der Wallheckenstraße und der Hockweide aus erschlossen, so dass sich kurze und bequeme Wegeverbindungen zum Ortskern, zur Schule und zu den Kindergärten ergeben sollen. Die Nachfrage nach Grundstücken sei in Weseke weiterhin vorhanden, so die Stadt. Ziel sei aber kein sprunghaftes Wachstum in den Ortsteilen. Schritt für Schritt laute die Devise für die kommende Entwicklung in dem Stadtteil.
Borkener Zeitung - 09. 04. 2003
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