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Borken baut Brücken
Borken - 09. April 2003. Mit den Arbeiten für gleich zwei neue Brücken wird im Laufe der nächsten Wochen begonnen, das teilt die Stadtverwaltung mit.
Wie mehrfach berichtet, muss die Brücke an der Wilbecke durch eine neue ersetzt werden. Das über 100 Jahre alte Bauwerk ist marode. Defekte Dichtungen haben zu Rost an den Stahlträgern geführt, so dass bereits im letzten Jahr die Brücke für Busse gesperrt worden ist. Nachdem alle vorbereitenden Arbeiten diese Woche abgeschlossen sein werden, wird ab Montag mit dem Abbruch begonnen. Ab diesem Zeitpunkt wird die Wilbecke ab Kreisverkehr Heidener Straße gesperrt. Der Verkehr wird dann wieder über die Mühlenstraße und über die Kardinal-von-Gahlen-Straße umgeleitet. Soweit die technisch bedingten Bauabläufe dies zulassen wird zeitgleich bzw. im Anschluss an den Brückneubau die Wilbecke einschließlich der Gehwege komplett neu gemacht. Im Abschnitt zwischen der Straße Am Kuhm und der Heidener Straße erhält die Wilbecke einen neuen Unterbau und eine Asphaltdecke, die Bürgersteige werden als "Hochbordanlage" mit grauen Betonsteinen gepflastert. "Wir haben beide Vorhaben zeitlich zusammengefasst, damit nur einmal die Wilbecke gesperrt werden muss, um die Umleitungen und die Belästigungen der Anlieger zeitlich auf ein Mindestmaß zu reduzieren," so Pressesprecher Bernd Kemper.
Die Brücke wird von einem Borkener Unternehmen gebaut. Die Straßenbauarbeiten werden kurzfristig ausgeschrieben. Beide Maßnahmen schlagen mit insgesamt 580.000 Euro zu Buche. Ende November soll alles fertig sein.
Eine weitere Brücke will die Stadt im Park neu bauen. Konkret: Die vorhanden Fußgänger- und Radwegebrücke über dem Döringbach ist Ende der 70 er Jahre gebaut worden und muss ersetzt werden. Die Holzbohlen sind morsch, teilweise angebrochen und in der Vergangenheit auch schon teilweise ausgetauscht worden. Zudem entspricht das Geländer nicht mehr den neuesten Sicherheitsaspekten.
Die neue Brücke ist eine Stahl-Eichen Montagebrücke, die im Werk des beauftragten Unternehmens in Niedersachsen vorgefertigt wird. In der Woche nach Ostern wird die alte Brücke mit einem Kran abgehoben. Direkt im Anschluss setzt der Kran die neue Brücke ein. Die Träger sind aus feuerverzinktem Stahl. Sie werden mit Holzbohlen verkleidet. Der Überbau ist aus Eichenholz. Die lichte Stützweite beträt 9 Meter. Die Breite umfasst 2,50 Meter.
Das Angleichen der Gehwege an beiden Seiten der Brücke übernimmt der städtische Bauhof, so dass nach den Osterferien die Brücke wieder genutzt werden kann. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 11.500 Euro.
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