Leer -Gezielte Geschwindigkeitskontrollen hat der Landkreis Leer in letzter Zeit in den Gemeinden Ostrhauderfehn, Rhauderfehn und Westoverledingen durchgeführt. Anlass dafür waren alarmierende Unfallzahlen in diesen Gemeinden. Das bisherige Ergebnis der Messungen: In 486 Fällen war ein Verwarngeld fällig, gegen 149 Autofahrer musste ein Bußgeld verhängt werden und in 26 Fällen wird es ein Fahrverbot geben. Einen besonderen Schwerpunkt hatten die Messbeamten des Straßenverkehrsamtes, die zeitweilig vom Polizeikommissariat Rhauderfehn unterstützt wurden, auf die späten Abendstunden das Wochenende gesetzt.
Im vergangenen Jahr hatte sich im Kreisgebiet Leer die Zahl der Todesopfer im Straßenverkehr gegenüber 2001 verdoppelt. Dabei war die Hälfte der tödlichen Verkehrsunfälle im Oberledingerland zu beklagen. Häufig war die Unfallursache überhöhte Geschwindigkeit.
Dass die Messaktion nötig war, zeige das Ergebnis mit insgesamt 661 Überschreitungen der Geschwindigkeit, heißt es in der Mitteilung aus dem Leeraner Kreishaus. Das mache auch deutlich, dass weitere Kontollen unbedingt nötig seien, um die negative Entwicklung bei den Unfallzahlen zu stoppen. Auch in anderen Teilen des Kreisgebietes seien noch gezielte Messungen geplant.
Pressekontakt: Landkreis Leer, Pressestelle: Dieter Backer
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