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| Magdeburg, 25. April 2003 |
Rentier im Zoo Magdeburg geboren
Am 14.04.2003 wurde ein Rentier im Zoologischen Garten Magdeburg geboren. Das Jungtier ist gut auf der Rentier-Außenanlage, die sich unweit des Pferdestalls befindet, zu beobachten. Nach einer Tragzeit von 190 bis 250 Tage wird meist im Zeitraum April bis Juni ein seh- und lauftüchtiges Jungtier geboren. Bereits nach wenigen Tagen ist es ein Nachfolger, es folgt seiner Mutter auf Schritt und Tritt. Bei dieser Hirschart tragen auch die Weibchen ein Geweih. Rentiere sind weit verbreitet in den polaren und subpolaren Tundren der Nordhalbkugel. Dort schließen sich die Rentiere in der Tundra oft zu großen Herden zusammen und unternehmen weite Wanderungen, um Futter zu suchen. Im Winter schieben sie den Schnee mit ihrem Geweih beiseite, um an das Futter zu gelangen. Vitaminhaltige Flechten, auch Rentiermoos genannt, Kräuter, Gras, Laub und Beeren gehören zur hauptsächlichen Nahrung der Rentiere. Im Zoologischen Garten Magdeburg gelang bereits mehrfach die Nachzucht von Rentieren.
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