Hertener Sprachförderung zeigt deutliche Erfolge
14.05.2003 | Herten
Schuleingangsuntersuchungen bestätigen positiven Trend
Die Sprachfähigkeit Hertener Kinder hat sich deutlich verbessert. Diese Einschätzung von Grundschullehrerinnen und Grundschullehrern wurde nun von den Ergebnissen der Schuleingangsuntersuchung bestätigt. Hertener Kinder schnitten in allen Tests zur Sprachfähigkeit deutlich besser ab als der Kreisdurchschnitt.
Nach einer ersten Auswertung der Untersuchungsergebnisse konnte das Kreisgesundheitsamt in allen Qualitäten, die zur Sprachstandsbeurteilung herangezogen werden, feststellen, dass die Hertener Kinder besser abschneiden als die Kinder im übrigen Kreis Recklinghausen. Den meisten der 679 untersuchten Hertener Kinder wurde in den Sprach-, Artikulations-, Silben- und Rhythmustests ein "unauffälliger Befund" attestiert.
Da die Resultate der Hertener Kinder nur bei den Sprachtests und nicht in den anderen Untersuchungen besser waren, wird das gute Ergebnis auf die gezielten Bemühungen zur Sprachförderung in Herten zurückgeführt und nicht etwa auf einen generell höheren Entwicklungsstand.
Die Erkenntnisse des Kreisgesundheitsamtes decken sich auch mit den Feststellungen der Stadtverwaltung. Seit vier Jahren werden GrundschullehrerInnen befragt, inwieweit die Erstklässler und die Kinder im Schulkindergarten dem Unterricht folgen können. Bei der aktuellen Sprachstandserhebung im Schuljahr 2002/2003 wurde festgestellt, dass 21 Prozent mehr Kinder mit Migrationshintergrund dem Unterricht folgen können als bei der ersten Erhebung im Schuljahr 1999/2000.
Pressekontakt: Elke Münich, Fachbereich Schule und Jugend, Telefon 02366-303496 (sprachförderung)



