Nachrichten aus der wöchentlichen Dienstberatung des Oberbürgermeisters
Magdeburg.
Jahresabschluss 2001 der GWM.
Der geprüfte und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Jahresabschluss 2001 der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Magdeburg mbH liegt vor und wurde in der Dienstberatung zur Kenntnis genommen. Die Bilanz der Gesellschaft schließt 2001 mit einem Fehlbetrag von 333 TDM. Die Gesellschaftervertreter sollen angewiesen werden zu beschließen, dass der Jahresfehlbetrag sowie ein Verlustvortrag auf neue Rechnung vorgetragen werden sowie dem Geschäftsführer und dem Aufsichtsrat für 2001 Entlastung erteilt wird. Beschließen muss darüber der Stadtrat.
Stadt sucht neue Träger für Asylbewerberheime.
Die Stadt will die derzeit noch in kommunaler Trägerschaft befindlichen Asylbewerberheime Am Wolfswerder sowie in der Windmühlenstraße und in der Grusonstraße/Bahnikstraße nach Ausschreibung an private Träger oder freie Wohlfahrtsverbände übertragen. Das Personal soll per Personalüberleitungsvertrag von den neuen Trägern übernommen werden. Zur Übergabe der Asylbewerberheime in private Trägerschaft muss der Stadtrat zunächst einen Grundsatzbeschluss fassen.
B-Plan Ziegelei-Privatweg.
Für den Bereich zwischen Kleiner Steinwiese und Ziegelei-Privatweg südlich der Berliner Chaussee soll ein Bebauungsplan erstellt werden, um eine geordnete städtebauliche Entwicklung zu sichern. Angestrebt wird eine Gliederung in allgemeine Wohngebiete sowie Grün- und Erholungsflächen. Da sich in dem betreffenden Areal in den zurück liegenden Jahren die Bebauung erheblich verdichtet hat, verstärken sich die Erschließungsprobleme, außerdem muss der Ablauf des Regenwassers neu organisiert werden. Die weitere Umwandlung von Gartenland in Bauland soll verhindert werden. Das B-Planverfahren soll die vorhandenen Konflikte entschärfen und die Probleme lösen. Der Stadtrat muss der Aufstellung des B-Planes zunächst zustimmen.
Straßennamen.
Auf dem Gelände des ehemaligen Schlachthofes müssen Straßen benannt werden. Die Verwaltung schlägt vor, eine Stichstraße von der Liebknechtstr. In südlicher Richtung als "Zur Viehbörse" zu benennen und damit an das dort befindliche ehemalige Börsengebäude, das heute unter Denkmalschutz steht, zu erinnern. Eine weitere Stichstraße von der Liebknechtstraße soll künftig den Namen "Zum Handelshof" tragen. Der Name schlägt eine Brücke von der historischen Funktion als "Viehhof" zu künftigen Nutzungen der Gebäude durch Einzelhändler. Eine weitere Straße, die das Gelände parallel zur Liebknechtstraße durchzieht, soll künftig "Johann-Gottlieb-Schoch-Straße heißen. Der in Wörlitz geborene Magdeburger Gartendirektor (1890 bis 1903) hat u.a. den Grünzug innerhalb des Schlachthofareals gestaltet.
Über die Straßennamen muss der Stadtrat entscheiden.
Neues Gerätehaus für FFW Beyendorf-Sohlen.
Bereits 2001 hatte der Stadtrat dem Neubau eines Gerätehauses für die Freiwillige Feuerwehr Beyendorf-Sohlen grundsätzlich zugestimmt. Nun hat die Verwaltung die HU-Bau zum Vorhaben vorgelegt. Rund 560.000 Euro soll der Neubau, der die beiden Gerätehäuser in den Ortsteilen Beyendorf und Sohlen ablöst, kosten. Vorausgesetzt der Stadtrat bestätigt die HU-Bau, kann der Neubau noch in diesem Jahr beginnen und soll im Sommer nächsten Jahres fertig gestellt werden.
Für Rückfragen. Tel.: 540 27 69
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