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Gemeinsame Presseerklärung von Kreissparkasse und Stadt

Meinungsverschiedenheit um Stiftungsnamen beigelegt

11. Juli 2003.

Der Vorstand der "Stiftung der Stadt Borken" und der Vorstand der Kreissparkasse Borken haben die vor einigen Wochen entstandene Meinungsverschiedenheit über den zukünftigen Namen der Stiftung beigelegt.

Bekanntlich hatte die Kreissparkasse im Herbst vergangenen Jahres ihre Bereitschaft erklärt, das Vermögen der Stiftung innerhalb eines Zeitraums von fünf Jahren um 500.000 € aufzustocken. Die Kreissparkasse wollte mit diesem Engagement ihre Verbundenheit mit dem Standort Borken dokumentieren und verknüpfte die Zustimmung u.a. mit der Vorstellung, dass der Name der Stiftung in "Sparkassenstiftung der Stadt Borken" geändert werde.

Der letztgenannte Punkt führte in der Folgezeit zu Diskussionen. Die Sparkasse begründete ihren Wunsch zur Änderung des Stiftungsnamens im Wesentlichen mit dem Hinweis, dass auch das ursprüngliche Stiftungskapital von 5 Mio. DM seinen Ursprung in dem Sparkassenvertrag zwischen Stadt und Kreis Borken aus den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts habe, dieses Geld also den Bindungen des Sparkassengesetzes unterliege. Seitens der Stadt Borken und des Stiftungsvorstands wurde der Zusammenhang mit dem Sparkassenvertrag durchaus akzeptiert, allerdings wurde auch auf die Tatsache hingewiesen, dass das Stiftungskapital tatsächlich vom Kreis Borken als Gewährträger der Kreissparkasse gezahlt worden sei.

Die jetzt erreichte Einigung sieht Folgendes vor:

  • Es bleibt bei dem ursprünglichen Namen der Stiftung, also dem
    Namen "Stiftung der Stadt Borken".
  • Es bleibt ferner bei der beschlossenen Satzungsregelung, wonach
    die Stiftung im Geschäftsverkehr den Namen "Sparkassenstiftung
    der Stadt Borken" führen kann.
  • Von der Möglichkeit, den Namen "Sparkassenstiftung der Stadt
    Borken" im Geschäftsverkehr zu führen, soll zukünftig regelmäßig
    Gebrauch gemacht werden.

Die Vertreter des Stiftungsvorstandes und des Sparkassenvorstandes freuen sich darüber, dass mit der gefundenen Einigung nicht nur die traditionell guten Beziehungen zwischen Stadt und Sparkasse sich am künftigen Regionalstandort Borken der Sparkasse Westmünsterland fortsetzen, sondern ein weiteres Feld in der gemeinsamen Stiftungsarbeit finden. Beide Seiten sind erfreut darüber, dass mit der jetzt zu erwartenden Zustiftung seitens der Sparkasse die zukünftige Stiftungsarbeit weitere Möglichkeiten geschaffen werden, im Interesse der Kultur, der Sozialarbeit oder des Sports in der Stadt Borken tätig zu werden.


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Leiter Büro des Bürgermeisters
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