Presseinformationen der Landeshauptstadt Magdeburg
 
[Alle Meldungen]
[Medienarchiv]
[E-Mail-Abo]
[Suche]

[Druckansicht]

Magdeburg, 05. August 2003
Nachrichten aus der wöchentlichen Dienstberatung des Oberbürgermeisters

Neue Aufgabe für Quo Vadis

Die Verwaltung schlägt vor, die Jugendeinrichtung "Quo Vadis" in der Buckauer Karl-Schmidt-Straße im kommenden Jahr nicht mehr als Einrichtung der offenen Kinder- und Jugendarbeit zu fördern. Träger ist der Verein Quo Vadis e.V. Die Verwaltung geht davon aus, dass mit Einstellung der Förderung die Einrichtung geschlossen wird. Alternativ bietet das Jugendamt dem Verein Quo Vadis e.V. an, künftig stadtteilübergreifend Ferienfreizeiten und Feiertagsangebote für Kinder und Jugendliche zu organisieren und will dafür zwei Jahre lang eine Erzieherinnenstelle mit bis zu 90 % der Kosten bezuschussen. Über die geänderte Förderung muss der Jugendhilfeausschuss entscheiden.

Im Stadtteil Buckau organisieren - neben Quo Vadis - die Jugendwerkstatt des BAJ (HOT), das Volksbad und das Literaturhaus sowie Wabe e.V. Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche.

 

 

Berufsvorbereitung wird weiter gefördert

Die Verwaltung schlägt vor, das Projekt "Sozialpädagogische Begleitung im Berufsvorbereitungslehrgang - Modellprojekt Soziale Integration junger Menschen (INKA)" des Internationalen Bundes e.V. weiterhin zu fördern. 32.394 Euro will die Stadt dafür maximal bereit stellen. Entscheiden muss abschließend der Jugendhilfeausschuss.

Das Projekt zur sozialen Integration junger Menschen durch Stärkung ihrer sozialen und beruflichen Kompetenz läuft seit 1998. Durch die spezielle sozialpädagogische Begleitung konnten in den vergangenen Jahren benachteiligte Jugendliche auf eine Berufsausbildung vorbereitet und in eine Ausbildung vermittelt werden. Um das Projekt in gleicher Qualität fortführen zu können, wird weiterhin die Stelle eines Sozialarbeiters öffentlich gefördert.

 

 

B-Plan "Ottersleber Chaussee/Am Hopfengarten"

Der Aufstellungsbeschluss zum Bebauungsplan Nr. 431-1 "Ottersleber Chaussee/Am Hopfengarten" soll in einem Teilbereich aufgehoben und gesondert weiter bearbeitet werden.

Das Bebauungsplangebiet Nr. 431-1 "Ottersleber Chaussee / Am Hopfengarten" umfaßt 149 ha. In den ersten Jahren nach Aufstellung des Plans wurden eine Reihe von Großprojekten realisiert. Wegen der nun herrschenden wirtschaftlichen Gesamtsituation werden zunehmend kleinere Abschnitte entwickelt. Für eine Fläche östlich der Gustav-Ricker-Straße ist aufgrund konkreter Investitionsabsichten eine Änderung des Entwurfs erforderlich. Um diesen Teilbereich nicht mit den Problemen des Gesamtplans zu belasten und das Verfahren effektiver gestalten zu können, schlägt die Verwaltung eine separate Weiterbearbeitung des südöstlichen Teils des Plangebiets sinnvoll. Dazu wird der Bebauungsplan Nr. 431-1 in einem Teilbereich aufgehoben und als Teilbereich A weiterentwickelt. Das Areal nördlich der Ottersleber Chaussee soll als allgemeines Wohngebiet und erschlossen werden.

Über die Aufhebung des Aufstellungsbeschlusses zum B-Plan und die Aufstellung eines gesonderten B-Planes für diesen Teilbereich muss der Stadtrat abschließend entscheiden.

 

 

B-Plan "Elbebahnhof/Südliches Stadtzentrum"

Die Verwaltung schlägt vor, das Gelände des ehemaligen Elbebahnhofs aus dem Bebauungsplan Nr. 242-1 "Elbebahnhof/Südliches Stadtzentrum" auszugliedern und eigenständig fortzuführen. Grund ist die Entwidmung des ehemaligen Elbebahnhofs als Eisenbahnfläche durch das Eisenbahnbundesamt. Damit ist die Planungshoheit für das Areal auf die Stadt übergegangen, die mit dem B-Plan die künftige bauliche Nutzung der Flächen regeln will. Der Stadtrat entscheidet voraussichtlich im September.

 

Neue Abwassergebühren

Zum 1. Januar kommenden Jahres sinken die Abwassergebühren. Der Städtische Abwasserbetrieb hat den Entwurf einer neuen Satzung vorgelegt, die nach Beratung in den Ausschüssen im Oktober im Stadtrat entschieden werden soll. Ab Januar 2004 kostet die Einleitung von Schmutzwasser pro Kubikmeter 2,11 Euro, bisher 2,27 Euro. Auch die Gebühren für die Einleitung von Niederschlags- bzw. Oberflächenwasser sollen sinken - von aktuell 0,95 Euro/m³ auf dann 0,90 Euro/m³. Die Absenkung der Gebühren wird möglich, weil der Abwasserbetrieb im vergangenen Jahr Überschüsse erwirtschaftet hat, die er nun an die Gebührenzahler zurück gibt.

 

 

Für Rückfragen: Tel.: 0391/540 27 69

 

 



[Zurück]


Stadt Magdeburg
Frau Dr. Cornelia Poenicke
Büro des Oberbürgermeisters
Teamleiter Öffentlichkeitsarbeit und Bürgeranliegen, Pressesprecherin
Alter Markt 6
39104 Magdeburg
Telefon: (03 91) 5 40 27 69
FAX: (03 91) 5 40 21 27
E-Mail: presse@magdeburg.de
URL: www.magdeburg.de

Die Pressestelle "Landeshauptstadt Magdeburg" ist Mitglied bei presse-service.de [http://www.presse-service.de/]. Dort können Sie Mitteilungen weiterer Pressestellen recherchieren und per E-Mail abonnieren. presse-service.de