Hertener Vitaltipp: Osteoporose (Knochenschwund)
02.09.2003 | Herten
Schutz vor Knochenabbau durch einfache Verhaltensregeln
Ältere Personen stellen oft fest, dass die im Personalausweis angegebene Größe nicht mehr mit der tatsächlichen übereinstimmt. Schrumpft die Körpergröße im Alter um drei bis vier Zentimeter, besteht Verdacht auf Osteoporose.
Die Osteoporose ist eine Erkrankung, bei der im gesamtem Skelett Knochensubstanz verloren geht. Die Knochen verlieren an Stabilität, werden bröselig, fallen letztlich in sich zusammen oder brechen wie Glas. Bereits heftiges Husten, kann dann Rippenbrüche auslösen. Je älter die Betroffenen sind, um so gefährdeter sind sie, einen Oberschenkelhalsbruch zu erleiden. Nur wenige an Osteoporose Erkrankte kommen nach solch einem Ereignis wieder auf die Beine. Schutz vor Knochen Abbau durch einfache Verhaltensregeln: Dabei wissen viele nicht, das ein paar einfache Verhaltensregeln vor einer Osteoporose schützen. Da die Knochenmasse der meisten Menschen im Alter von 30 Jahren ihren Höhepunkt erreicht, ist Vorbeugen im Kindes- und Jugendalter besonders wichtig. · Calcium und Vitamin D reiche Kost und viel Bewegung am Tageslicht helfen dabei, eine stabile Knochensubstanz aufzubauen. · Auch ältere Menschen können durch eine entsprechende Ernährung mit viel Milch, Milchprodukten, Käse, calciumreichen Gemüse und Fisch den Knochenabbau verlangsamen. 2 Osteoporose Typen: Es gibt zwei Formen der eigentlichen Osteoporose: · Typ 1 - Osteoporose betrifft Frauen in den Wechseljahren. Bei ihnen ist vor allem die Spongiosa, das ist die schwammartige innere Schicht des Knochens mit ihren Zahlreichen Querverbindungen, geschädigt. · An Osteoporose vom Typ 2 erkranken vor allem ältere Patienten, weshalb sie auch als Serie-Osteoporose bezeichnet wird. Frauen und Männer sind hier etwa gleich betroffen. Neben der Spongiosa ist auch der kompakte Knochen in Mitleidenschaft gezogen. Dann gibt es Osteoporose, die durch andere Faktoren wie Medikamente verursacht wird. Auslöser sind hierbei z.B. die Langzeitanwendung von Kortikoidpräparaten bei der Asthma-Therapie, Mangelernährung, Bewegungsmangel Alkoholismus oder Diabetes mellitus. Vorbeugung und Behandlung von Osteoporose: Empfehlungen der Deutsche Gesellschaft für Ernährung bei erhöhtem Osteoporose Risiko: · Verzehren Sie täglich fettarme Milch oder Milchprodukte (Buttermilch, Dickmilch, Kefir, Jogurt) und bevorzugen Sie fettarmen Käse. Mit einem viertel Liter Milch, zwei Scheiben Käse, einem Becher Jogurt, einer Portion Brokkoli und einem halbem Liter calciumreichem Mineralwasser nehmen Sie ca. 1330 mg Calcium zu sich, das entspricht der empfohlenen Menge. · Essen Sie bevorzugt calciumreiches Gemüse (Broccoli, Fenchel, Grünkohl, Lauch). Kohlgemüse und grünes Blattgemüse sind gute Lieferanten für Vitamin K dessen Unterversorgung ebenfalls als Mitverursacher für Osteoporose gilt. Auch verschiedene Küchenkräuter wie Petersilie und Dill weisen einen hohen Calciumgehalt auf. · Trinken Sie mit Calcium angereichte Fruchtsäfte. · Essen Sie zur ausreichenden Versorgung mit Vitamin D zwei Fischmahlzeiten pro Woche. Seefisch wie Hering, Lachs, Makrele, Heilbutt und Thunfisch sind besonders günstig. · Bewegen Sie sich besonders viel im Freien. Das Sonnenlicht ist für die Vitamin D Bildung erforderlich. Außerdem kräftigt die körperliche Bewegung Muskeln und Knochen. Der aktuelle Vitaltipp kommt diesmal von der Heide-Apotheke in Herten-Süd, Herner Strasse 27, 45699 Herten.
a. durch calciumreiche Ernährung
b. durch Calciumpräparate, z. B. als Brausetabletten.
Tipp: die gelöste Brausetablette über den Tag verteilt in kleinen Schlücken zu sich nehmen, sonst können die Calciumionen nicht vollständig aufgenommen werden.
a. über Ernährung (z.B. Fischmahlzeiten) und Bewegung im Freien: bei bis zu 70-järigen reichen in den Sommermonaten täglich 10 Minuten im Freien aus.
b. über Vitamin D3-Präparate



