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Wohnen im Baudenkmal

Borken - 25. August 2003.

Am 14.September findet der diesjährige "Tag des offenen Denkmals" statt. Das Thema heißt "Wohnen im Baudenkmal".

Auch in diesem Jahr eröffnen sich anlässlich des nunmehr schon zum 11. Mal stattfindenden Denkmaltages wieder Einblicke in die (Bau) Geschichte der Stadt Borken.

Entsprechend dem diesjährigen Motto werden die circa 100 Jahre alten Gebäude Beyer (ehemals Hagedorn) und Veith (ehemals Löwenstein), Ahauser Str. 77 und 79, interessierten Besuchern vorgestellt.

Diese beiden qualitativ hochwertigen Baudenkmäler zeichnen sich durch eine Vielzahl gut erhaltener Architekturelemente aus. Sie gelten als gutes Beispiel, wie man in und mit einem Baudenkmal lebt und dürften daher auch bei vielen Borkenern auf Interesse stoßen.

Die Untere Denkmalbehörde bei der Stadt Borken, die in diesem Jahr für die Veranstaltungen verantwortlich ist, weist darauf hin, dass am Denkmaltag drei Außen- bzw. teilweise Innenführungen angeboten werden. Die einstündigen Führungen beginnen jeweils um 10.30 Uhr, 14.30 Uhr und 16.30 Uhr.

Mit einem gewaltigen Zeitsprung wird ebenso an diesem Tag über ein "anderes" Wohnen in Borken vor 2000 bis 3000 Jahren am Rande des Neubauviertels Hovesath informiert. Hier besteht zwischen 10 und 16 Uhr die Möglichkeit, sich einen aktuellen Überblick über die bisherigen archäologischen Ausgrabungen im Neubaugebiet Borken - Hovesath zu verschaffen. An der Weseler Landstraße, Ecke Böltings Weg werden in einer sehenswerten Ausstellung Übersichtspläne, Zeichnungen, ausgewählte Fundstücke und eine umfangreiche Fotodokumentation gezeigt. Den Schwerpunkt der diesjährigen Präsentationen bilden Funde und Hausgrundrisse aus der vorrömischen Eisenzeit. Diese liefern wichtige neue Erkenntnisse über die Borkener Besiedlungs- und Baugeschichte. Ein maßstabgetreues Hausmodell zeigt die Wohnsituation vor 2200 Jahren.

Hubert Effkemann von der Unteren Denkmalbehörde hofft bei den diesjährigen Informationsveranstaltungen auf eine ähnlich gute Resonanz wie in den vergangenen Jahren und auf einen für alle Beteiligten interessanten Informationsaustausch.


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Im Piepershagen 17
46325 Borken

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Leiter Büro des Bürgermeisters
Telefon: 02861/939-103
Telefax: 02861/939-253
E-Mail: pressestelle(at)borken.de

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