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Magdeburg, 12. September 2003
Experten beraten zu Hilfen bei häuslicher Gewalt

Magdeburg.

Seit Januar 2002 ist das "Gesetz zur Verbesserung des zivilgerichtlichen Schutzes bei Gewalttaten und Nachstellung sowie zur Erleichterung der Überlassung der Ehewohnung bei Trennung" in Kraft. Zur Umsetzung organisiert das städtische Sozial- und Wohnungsamt gemeinsam mit dem Jugendamt, dem Gesundheits- und Veterinäramt sowie dem Gleichstellungsamt am 17. September eine Fachtagung zum Thema "Schutz und Sicherheit im Umgang mit häuslicher Gewalt".

"Mit dem Gesetz soll die Situation von Opfern häuslicher Gewalt verbessert werden", erläutert Magdeburgs Beigeordnete für Jugend, Gesundheit und Soziales, Beate Bröcker. "Um dies zu erreichen, müssen vor allem die Mitarbeiter von Verwaltung, Polizei und Justiz, die mit Opfern konfrontiert sind, die Möglichkeiten des Gesetzes und seiner Umsetzung kennen."

Anliegen der Fachtagung ist es deshalb, die Mitarbeiter und Sozialarbeiter der städtischen Ämter für die Situation der von Gewalt betroffenen Frauen und Kinder zu sensibilisieren, über den Stand der Umsetzung des Landesprogramms zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und Kinder zu informieren und ihnen die Rahmenbedingungen und damit die Möglichkeiten und Befugnisse zur Intervention bei häuslicher Gewalt deutlich zu machen.

Die Tagung mit dem Titel "Schutz und Sicherheit im Umgang mit häuslicher Gewalt" findet am kommenden Mittwoch im städtischen Gesundheits- und Veterinäramt statt. Neben städtischen Ämtern nehmen daran auch Vertreter der Polizeidirektion Magdeburg, verschiedener Landesministerien, des Amtsgerichtes und von Pro Mann teil.

"Wenn Frauen und ihre Kinder im häuslichen Umfeld Gewalt erfahren, dann reicht es nicht, ihnen schnell zu helfen, sondern es müssen Lösungen entwickelt werden, die lange Bestand haben und sie möglichst dauerhaft schützen", erläutert die zuständige Beigeordnete das Ziel. "Dazu bedarf es der engen Kooperation vieler. Die Fachtagung dient deshalb nicht nur der Information, sondern auch dem Austausch erster Erfahrungen mit dem neuen Gesetz."

 

Für Rückfragen: Gisela Prange, Tel.: 3400



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Teamleiter Öffentlichkeitsarbeit und Bürgeranliegen, Pressesprecherin
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