Nachrichten aus der wöchentlichen Dienstberatung des Oberbürgermeisters
Jahresabschluss 2002 der KID
Der geprüfte und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Jahresabschluss 2002 der Kommunale Informationsdienst Magdeburg GmbH (KID) liegt vor. Die Verwaltung schlägt vor, den Jahresüberschuss von 305.862 Euro an die Landeshauptstadt Magdeburg auszuschütten sowie Aufsichtsrat und Geschäftsführer für das Geschäftsjahr 2002 zu entlasten. Entscheiden muss darüber die Gesellschafterversammlung, in der die Gesellschaftervertreter der Landeshauptstadt entsprechend abstimmen sollen.
Förderprogramm "Soziale Stadt"
Das Stadtplanungsamt hat den Vorhabenkatalog aus dem Programm "Förderung von Stadtteilen mit besonderem Entwicklungsbedarf - die soziale Stadt" überarbeitet und den aktuellen Erfordernissen angepasst. Der beschlossene Kostenrahmen von 7,614 TEuro bleibt unverändert. Einige Vorhaben - z.B. die Schulhofgestaltung in der Othrichstraße - werden gestrichen (die Grundschule wird geschlossen), andere Maßnahmen verschoben. Dies gilt z.B. für die Gestaltung des Hermann-Bruse-Platzes, dort werden zunächst 16Geschosser abgerissen. Die Verwaltung schlägt vor, Teile der Neuen Neustadt in das Förderprogramm einzubeziehen, da die sozialräumlichen Beziehungen zwischen beiden Stadtteilen sich in den nächsten Jahren verstärken werden. Da beispielsweise die Sekundarschule Thomas Müntzer Schüler aus beiden Stadtteilen aufnimmt, sollderen Erschließung verbessert werden. Außerdem sollen der Moritzplatz und der Nikolaiplatz mit Mitteln des Förderprogrammes aufgewertet werden. Der Stadtrat muss den Vorschlägen noch zustimmen.
Instandsetzung der Seilerbrücke
Die Seilerbrücke im Stadtteil Rotehorn soll noch in diesem jahr instand gesetzt werden. 138 TEuro stehen dafür zur Verfügung. Die Bauarbeiten sollen Mitte Oktober beginnen und bis Ende November abgeschlossen werden. Die instandzusetzende Brücke überspannt die Taube Elbe im Seilerweg. Die Straße ist eine wichtige Zufahrts- und Verbindungsstraße innerhalb des Stadtparkes. Die Brücke weist aufgrund des Hochwassers 2002 umfangreiche Schäden auf, die kurz- und mittelfristig die Dauerhaftigkeit und Tragfähigkeit des Bauwerkes beeinträchtigen. Im Bereich der Unterbauten sind Auskolkungen und Unterspülungen vorhanden. Weiterhin sind im Bereich der Widerlager, Pfeiler und der Überbauuntersicht Betonabplatzungen sichtbar, die ein Freilegen der vorhandenen Bewehrung und der Stahlträger bewirken. Infolge der Überspülung des Brückenbauwerkes ist eine massive Schädigung des Brückenbelages, der Geländer und des Hinterfüllungsbereiches eingetreten. Diese Schäden führen zu einer starken Beeinträchtigung der Verkehrssicherheit. Die Schäden müssen im Hinblick auf die Gewährleistung der Dauerhaftigkeit, Standsicherheit und Verkehrssicherheit der Brücken kurzfristig beseitigt werden. Im Wesentlichen ist geplant, die Kappen, die Geländer und den Fahrbahnbelag einschließlich Dichtungsschicht zu erneuern sowie die Widerlager zu sanieren.Für die Behebung der aus dem Hochwasser resultierenden Schäden wurden über das Bauverwaltungsamt beim Regierungspräsidium Fördermittel aus der Hochwasserhilfe beantragt.
Für Rückfragen: Tel.: 540 27 69
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