Presseinformationen der Landeshauptstadt Magdeburg
 
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Magdeburg, 28. Oktober 2003
Nachrichten aus der wöchentlichen Dienstberatung des Oberbürgermeisters

Magdeburg.

Jahresabschluss SGM i.L.

Der geprüfte und mit einem uneiengeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Jahresabschluss für das Liquidationsgeschäftsjahr vom 1.07.2000 bis 30.06.2001 der Sanierungsgesellschaft Magdeburg mbH i.L. liegt vor. Die Gesellschaftervertreter sollen angewiesen werden, den Abschluss festzustellen, den Jahresüberschuss mit einen Verlustbvortrag zu verrechnen sowie der Liquidatorin und dem Verwaltungsrat Entlastung zu erteilen.

 

B-Plan Alt-Olvenstedt

Der Bebauungsplan Nr. 228-1 "Alt Olvenstedt" mit integrierter örtlicher Bauvorschrift soll geändert werden. Die Bauvorschrift, die gleichschenklige symmetrische Satteldächer vorschreibt, soll in diesem Punkt Ausnahmen für Garagen und untergeordnete Nebenanlagen zulassen. Die Änderung folgt einer Anregung betroffener Bürger.

Darüber hinaus müssen die während der öffentlichen Auslegung des B-Planes eingegangenen Hinweise und Anregungen von Bürgern und Vertretern öffentlicher Belange abgewogen werden. Der Stadtrat wird dazu in seiner Dezember-Sitzung Einzelbeschlüsse fassen und den B-Plan als Satzung beschließen.

Das Planungsgebiet umfasst den historischen Ortskern Alt-Olvenstedts. Durch einen B-Plan mit integrierter örtlicher Bauvorschrift soll gesichert werden, dass Neubauten sich in ihrer Gestaltung dem ursprünglichen Bestand annähern, um die typische dörfliche Identität zu erhalten.

 

B-Plan "Am See - Pechau"

Der Bebauungsplan Nr. 74-4 "Am See - Pechau" soll nach öffentlicher Auslegung geändert werden. Die Änderungen betreffen die maximalen Trauf- und Firsthöhen sowie Verkehrsflächen. Darüber hinaus muss der Stadtrat die während der öffentlichen Auslegung eingegangenen Hinweise und Anregungen von Bürgern und Vertretern öffentlicher Belange abwägen. Danach soll der B-Plan als Satzung beschlossen werden.

Mit dem B-Plan soll die Erschließung von Bauflächen nördlich des Pechauer Grabens gesichert werden. Vorgesehen ist eine Bebauung mit Einzelhäusern entsprechend der dörflichen Struktur Pechaus.

 

Neues Geländer für Pettenkoferbrücke

Die Brücken über die Pettenkoferstraße erhalten noch in diesem Jahr ein neues Geländer. Knapp 120.000 Euro stehen dafür aus dem Stadthaushalt bereit. Das bestehende Geländer wurde mehrfach durch Fahrzeuge beschädigt, wodurch die Verkehrssicherheit der Brücke stark beenträchtigt ist. Im Zuge der Erneuerung werden außerdem Rostschutzarbeiten an den Berührungsschutztafeln ausgeführt.

 

Ausbau der Straße "Zur Kreuzhorst"

Die Straße Zur Kreuzhorst in Randau soll ab November bis voraussichtlich Mai 2004 ausgebaut werden. Knapp 225.000 Euro stehen dafür zu Verfügung.

Ziel der Baumaßnahme ist der Ausbau des gesamten Straßenraumes der Straße Zur Kreuzhorst zwischen der Straße An der Schlossmauer und der Randauer Dorfstraße, die gestalterische Anbindung an die Randauer Dorfstraße sowie die Aufwertung des gesamten Ortes. Die Straße Zur Kreuzhorst ist eine dörfliche Straße, die sich durch ihre Seitenbereiche mit Grünflächen und Baumbestand (teilweise Baumschäden, erneuerungsbedürftig) auszeichnet. Sie erfüllt für den Ortsteil Randau eine wichtige Erschließungsfunktion und wird als Straße mit starkem innerörtlichem Verkehr eingestuft. Der Ausbau umfasst die Erneuerung der Fahrbahn, der Parkflächen, der Einfahrten, der Gehwege sowie der Grünbereiche, z.T. mit Baumneupflanzungen. Die vorhandene Straßenbeleuchtung soll durch dorftypische Leuchten ersetzt werden und den bereits eingebauten im Ort angepasst werden.

Der dörfliche Charakter des Straßenraumes der Straße Zur Kreuzhorst soll erhalten bleiben. Die Realisierung ist im Rahmen der Dorferneuerung vorgesehen. Aus diesem Grund ist der Einbau von dorftypischen Materialien in den Deckschichten erforderlich.

Die Fahrbahn bleibt mit 6,00 m Breite erhalten und wird mit braunem Betonstein-Rechteck-pflaster befestigt. Dieses Pflaster wurde aufgrund der recht hohen Verkehrs- und Lärmbelastung gewählt. Die Randausbildung erfolgt durch Hochborde aus Beton. Die Fahrbahn erhält ein Längsgefälle zum Greifenwerder sowie ein einseitiges Quergefälle zur westlichen Fahrbahnseite. Die Parkflächen parallel zur Fahrbahn befinden sich auf der östlichen Straßenseite und werden mit Natursteinpflaster befestigt und einem Beton-Hochbordstein zum Gehweg/Grünfläche bzw. einem Naturbord zur Fahrbahn umgrenzt.

Der Gehweg ist auf der östlichen Seite durchgehend 2,00 m breit geplant und verläuft entlang der Grundstücksgrenzen bzw. hinter der Baumreihe. Auf der westlichen Straßenseite wird der Gehweg aufgrund des vorhandenen Baumbestandes und des geringen Fußgängerverkehrs mit 1,50 m Breite direkt neben der Fahrbahn angeordnet. Beidseitig der Fahrbahn bleiben die Grünbereiche erhalten. Der vorhandene Baumbestand überwiegend aus Birken wird aufgrund des Baumzustandes teilweise durch neue Bäume ersetzt . Die Straßenbeleuchtung wird einseitig der Fahrbahn aufgestellt (östliche Straßenseite) und an die bereits im Ort vorhandenen, neuen Leuchten angepasst. Die Entwässerung der Fahrbahn erfolgt über eine offene Regenrinne auf der westlichen Fahrbahnseite in den zu erneuernden offenen Graben entlang des Greifenwerder sowie in zwei Mulden im Bereich der Feuerwehr.

 

 

Für Rückfragen: Tel.: 540 27 69



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Stadt Magdeburg
Frau Dr. Cornelia Poenicke
Büro des Oberbürgermeisters
Teamleiter Öffentlichkeitsarbeit und Bürgeranliegen, Pressesprecherin
Alter Markt 6
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