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Magdeburg, 24. November 2003
Magdeburg startet Studentenportal webuni.de
Virtueller Schulterschluss von Stadt, Universität, Hochschule und Studentenräten für den Bildungsstandort

Magdeburg. Zusammen mit den Rektoren von Universität und Hochschule und Vertretern der Studentenräte startete Magdeburgs Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper am Montag, 24. November, das gemeinsame Studentenportal webuni.de.

Bei der Party zum Start bekannte sich das Stadtoberhaupt zum Bildungsstandort und bot mit dem Portalstart auch gleich den Nachweis für die Tauglichkeit zum innovativen Hochschulstandort: Wer sich als Besucher von www.webuni.de registrieren lässt, wird Teil der virtuellen Studentenstadt, in der man sich häuslich niederlassen und durch aktive Teilhabe wertvolle Punkte sammeln kann.

Bekenntnis zur Hochschulstadt

"Magdeburg ist eine Hochschulstadt, und das wird auch im Internet künftig unmittelbar sichtbar sein", erläutert Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper. "Mit unserem Angebot möchten wir die bekanntermaßen Internet-begeisterte Zielgruppe für unseren Bildungsstandort begeistern", erklärt das Stadtoberhaupt Magdeburgs zum städtischen Standortmarketing. Von der Aktualität des Gemeinschaftsprojekts durch die laufende Hochschulstruktur-Debatte sind die Initiatoren überrascht worden. Bereits seit über einem Jahr laufen die Vorbereitungen zum gemeinsamen Studentenportal.

Informationen und Austausch

"Von städtischer Seite bietet Webuni.de komprimiert Informationen für Studienanfänger und Studenten", erläutert die Projektleiterin und städtische Internetredakteurin Angelika Ohms. Doch Webuni.de ist weitaus mehr: Als Portal von Studenten für Studenten gibt es neben Informationen über Studium und Lehre auch Foren zum Austausch und Diskussionsmöglichkeiten. Im internen Bereich können offizielle und private Inhalte zu Lehrveranstaltungen heruntergeladen, beziehungsweise getauscht werden.

Experimentelle Fabrik oder Baumhaus

Ein Punktesystem sorgt für regen Austausch von Materialien und Kommentaren. Von den erworbenen Punkten können sich die Studenten ein Zimmer in einer virtuellen Wohngemeinschaft (WG) leisten. Zur Auswahl stehen eine WG in Stadtfeld, am Hasselbachplatz, in der Experimentellen Fabrik oder ein Baumhaus in Stadtpark. Je aktiver sich der Nutzer beteiligt, desto höher wohnt er im Haus und desto größer ist sein Zimmer.

Entwickelt und programmiert wurde das Projekt von Studenten der Otto-von-Guericke Universität und der Hochschule Magdeburg-Stendal. Dave Gööck, Informatikstudent der Otto-von-Guericke Universität, leitete die Programmierung und bildete als Projektcoach die Schnittstelle zwischen Stadt, Universität, Hochschule und den Studentenräten.

Die Idee zum Portal entstand im Zuge einer Machbarkeitsstudie, die die Stadt bei der Hochschule in Auftrag gegeben hat. "Im Rahmen der Neugestaltung haben wir die Studenten gefragt, wie sich die Attraktivität des städtischen Internetauftritts steigern ließe", erläutert die Internetredakteurin. Neben innovativen Gestaltungsideen hatte der Studiengang Industriedesign der Hochschule in Zusammenarbeit mit den Computervisualisten der Universität auch die Idee eines Studentenportals vorgestellt. Eine Idee, die Magdeburgs Oberbürgermeister so überzeugt hat, dass er die Planungen auf Arbeitsebene anschob, um Studenten und Studienanfänger von Nah und Fern für den Bildungsstandort begeistern.

 



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Stadt Magdeburg
Frau Dr. Cornelia Poenicke
Büro des Oberbürgermeisters
Teamleiter Öffentlichkeitsarbeit und Bürgeranliegen, Pressesprecherin
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39104 Magdeburg
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