Presseinformationen der Landeshauptstadt Magdeburg
 
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Magdeburg, 27. November 2003
Randau-Calenberge zieht für Magdeburg als schönstes Dorf in den Landeswettbewerb 2004 "Unser Dorf soll schöner werden - Unser Dorf hat Zukunft"

Im jüngst vom Stadtplanungsamt der Landeshauptstadt Magdeburg bilanzierten Stadtvergleich der dörflichen Ortsteile belegte Randau-Calenberge den 1. Platz. Im kommenden Jahr wird der 5. Landeswettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden - Unser Dorf hat Zukunft" 2003/2004 innerhalb Sachsen-Anhalts ausgetragen. Dann vertreten die Randauer landesweit unsere Stadt.

Im Wettbewerb um das schönste Dorf in Sachsen-Anhalt gingen im Herbst auf Stadtebene die Ortsteile Pechau, Randau-Calenberge, Beyendorf-Sohlen und die dörflichen Ortskerne von Diesdorf und Alt-Olvenstedt an den Start. Bei dem spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen wurden wirtschaftliche Initiativen, das soziale und kulturelle Leben, die Baugestaltung, die Grüngestaltung sowie das Konzept zu Dorf und Landschaft gewertet.

Von Magdeburgs "Dörfern" erreichte Randau-Calenberge die höchste Bewertung, dicht gefolgt von Beyendorf-Sohlen, Ottersleben, Pechau, Alt-Olvenstedt und Diesdorf.

Die Bilanz des örtlichen gesellschaftlichen Lebens ist bei allen Teilnehmern, bei ganz unterschiedlicher Ausgangslage ganz hervorragend ausgefallen. Die Aktivitäten bei der Gestaltung der Dörfer und Ortskerne haben überall mit viel Engagement die Entwicklung dieser Stadtteile voran gebracht. Gerade in der zusammenfassenden Betrachtung der Dörfer und Ortskerne zeigen sich eine große Vielfalt und hohe Qualitäten der Wohnstandort und Lebensbereich in Magdeburgs Dorflagen.

Randau punktete vor allem mit seinen kulturellen Aktivitäten wie dem gemeinsamen Dorffest mit Pechau, dem Osterfeuer, dem "Tag der Offenen Tür" der Freiwilligen Feuerwehr und dem Feuerwehrfest. Die Kirchen tragen als Baukunstwerke ebenso zum Ortsbild bei, wie die Kirchengemeinden zum reichhaltigen kulturellen und sozialen Leben im Dorf. Der Theaterverein Randau, der Calenberger Sportverein, der Anglerverein oder der Frauenkreis stehen für das Engagement der Randauer, die unter anderem für die Sanierung des Glockenturmes Geld sammelten. Das neu errichtetet Bürgerhaus, gepflegte Gewässer um Randau und die Rettung von zwei alten Eichen an der Elbe sind Randauer Wettbewerbsergebnisse. Die geschlossene dörfliche Gestaltung Randaus überzeugte die Jury, sanierte Kirchen und das von Außen sanierte Randauer Schloss gehören neben vielen, privaten neu gestalteten Gebäuden zum Vorzeigeortskern. Die Ortsmitte gewann innerhalb der Dorferneuerung an Profil und bei der Gestaltung und dem Ausbau der Ortsstraßen fällt das begleitende Grün auf. Radwanderwege und die das Dorf umgebene Elbaue, Bäume entlang der Straßen und natürlich der "Kulturlandschaftliche Erlebnispfad Ostelbien" gingen mit hohen Punktzahlen in die Bewertung ein. Allerdings boten auch die anderen Mitbewerber viele Vereinstätigkeiten, engagierte Bürgerinnen und Bürger, warfen neue Straßen, sanierte Gebäude und die Ortsfeuerwehr ins Feld.

Den Ausschlag für Randau gab letztendlich das Projekt "Steinzeithaus". Der Förderverein Randau hat sich mit diesem kulturgeschichtlichen Kleinod als Erbauer und zukünftiger Betreiber des Steinzeithauses ein sehr anspruchsvolles Ziel gesetzt. Nicht nur die Randauer und ihre Gäste, sondern alle Besucher der Landeshauptstadt Magdeburg werden von dieser Initiative profitieren.

Die Erarbeitung der Wettbewerbsergebnisse erfolgte in einem offenen Verfahren in gegenseitiger Kenntnisnahme der Ergebnisse durch die Ortschaftsräte in den Dörfern und Bürgervereine in den Ortsteilen.

In Gesprächsrunden mit den Vertretern der Teilnehmer wurde klar, daß in den Dörfern mit Ortschaftsräten andere Voraussetzungen gegeben sind, als in den Ortsteilen, deren örtliches Leben allein über Vereine getragen wird. Ebenso zeigte sich, daß das persönliche Engagement der Bürger in den Vereinen und in Einzelaktivitäten das eigentliche Leben in den Dörfern und Ortsteilen ausmacht.

Wettbewerbsziel in "Unser Dorf soll schöner werden - Unser Dorf hat Zukunft" ist die Aktivierung des dörflichen Lebens. Impulse für weitere Projekte und noch ausstehende Sanierungen werden durch das Förderprogramm des Landes erwartetet

Für den Wettbewerb auf Landesebene selbst darf die Landeshauptstadt Magdeburg nur einen Teilnehmer delegieren.

Allerdings sind alle Mitstreiter im Stadtwettbewerb bereits Gewinner. Für Ihre Leistungen gab es von der Stadt Sachzuwendungen für Verschönerungen in öffentlichen Anlagen wie Bäume und Sitzbänke. Bei allen Teilnehmern sind konkrete Aufgaben für die Zukunft längst in der Diskussion und Vorbereitung, so daß die weitere Entwicklung sicher wieder gute Ergebnisse bringen wird.

 

 

Für weitere Informationen steht zur Verfügung: Stadtplanungsamt, Herr Weinreich, Telefon: 540 5384



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Stadt Magdeburg
Frau Dr. Cornelia Poenicke
Büro des Oberbürgermeisters
Teamleiter Öffentlichkeitsarbeit und Bürgeranliegen, Pressesprecherin
Alter Markt 6
39104 Magdeburg
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