Bocholt, 30. Dezember 2003
Bürgermeister schickt Grüße an ehemalige jüdische Mitbürger
Bocholt (pd).
28 ehemalige jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger haben zum Jahresende Post von Bürgermeister Klaus Ehling erhalten. Wie in jedem Jahr sendet das Bocholter Stadtoberhaupt traditionell Grüße aus der alten Heimatstadt - verbunden mit einem kleinen Buchpräsent - in alle Welt.
In seinem Anschreiben geht der Bürgermeister kurz auf das Weltgeschehen ein, so z.B. den Krieg im Irak, die Terroranschläge u.a. in Istanbul und die zahlreichen Reformen im Sozialbereich, die in Deutschland und den europäischen Nachbarländern Thema sind.
Im Rückblick erinnert Ehling an den Tod von Edith Marx, der Tochter von Jeanette Wolff, die im Alter von 86 Jahren in Berlin starb. "Die Stadt Bocholt wird ihr ein ehrendes Andenken bewahren", so der Bürgermeister.
Ehling erinnert ferner an die diesjährigen Aktivitäten zum 500. Todestag des berühmtesten Sohnes der Stadt Bocholt, Israhel van Meckenem. Eine entsprechende Ausgabe der Heimatzeitschrift "Unser Bocholt" sendet er den ehemaligen Mitbürgerinnen und Mitbürgern mit gleicher Post zu.
Außerdem gibt Ehling einen Ausblick auf wichtige Ereignisse im kommenden Jahr, so z.B. den Neubau der Westtangente und die Erschließung eines neuen Gewerbegebietes im Bocholter Stadtteil Holtwick sowie die Kommunalwahlen 2004.
Abschließend wünscht der Bocholter Bürgermeister den Empfängern der Briefe für das Jahr 2004 alles Gute, Gesundheit, viel Glück und vor allen Dingen Frieden. Als kleine Aufmerksamkeit übersendet er die neue "mensch Bocholt"-Präsentation, die auf CD-ROM das heutige Bild der Stadt den ehemaligen Mitbürgerinnen und Mitbürgern näherbringt.
Im Übrigen gingen in diesem Jahr 21 Briefe in die USA, vier nach Argentinien und je ein Schreiben nach Israel, Paraguay und Deutschland.
Pressekontakt: Stadt Bocholt - Fahrradfreundlichste Stadt Deutschlands, Petra Taubach (Text), Städtepartnerschaften, 02871/953-328