Pressemeldung der Stadt Bocholt

Bocholt, 04. Februar 2004

Potenzialberatung soll Wettbewerbsfähigkeit sichern

Land stellt Gelder zur Verfügung - Wer zuerst kommt, mahlt zuerst

Bocholt (pd).

Die Potenzialberatung soll Unternehmen und Beschäftigte dabei unterstützen, Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung zukunftsorientiert zu sichern und auszubauen. Für diese Beratung hat das Land aktuell wieder Gelder freigegeben.

Laut Auskunft des Versorgungsamtes hat das Land drei Millionen Euro für die Potentialberatung und die Arbeitszeitberatung zur Verfügung gestellt. Da die Mittel nicht quotiert sind, gilt "wer zuerst kommt, mahlt zuerst".

Anträge können über das Regionalsekretariat (Anne Göllenbeck von der WfG des Kreises Borken) beim Versorgungsamt gestellt werden. Beim Fachbereich Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung der Stadt Bocholt steht Wendelin Knuf als Ansprechpartner für Informationen rund um die Beratung zur Verfügung.

Zweck der Förderung

Die Potenzialberatung soll Unternehmen und Beschäftigte dabei unterstützen, Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung zukunftsorientiert zu sichern und auszubauen. Methodisch soll die Potenzialberatung Unternehmen befähigen, mittels einer beteiligungsorientierten Analyse ihrer Schwächen und Erfolgspotenziale einen Handlungsplan zur Optimierung betrieblicher Abläufe zu entwickeln und Umsetzungsschritte einzuleiten.

Gegenstand der Förderung

Eine Potenzialberatung beinhaltet:

  • die Ermittlung der Stärken und Schwächen des Unternehmens unter Einbezug aller betrieblichen Funktionsgruppen,
  • die Entwicklung eines Handlungsplans zur Verbesserung der Geschäftsprozesse sowie
  • die Begleitung abgestimmter Umsetzungsschritte.

Nicht gefördert werden

  • Beratungen, die allgemeine Rechts-, sowie Versicherungs- und Steuerfragen und/oder die Erarbeitung von Verträgen zum Inhalt haben
  • Architekten- und Ingenieurleistungen
  • Beratungen, die Personalabbau anstreben
  • Existenzgründungsberatung
  • begleitende Beratung nach Neugründung bzw. nach Übernahme des Unternehmens im Zuge einer Unternehmensnachfolge in den ersten fünf Jahren
  • fachspezifische Beratung ohne Integration von Organisations- und Personalentwicklung
  • Qualifizierungsmaßnahmen
  • konkrete Konkursabwehr- und Beschäftigtentransferberatung
  • Beratungen im Verbund

Weitere Informationen gibt es auch auf den Internetseiten der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Kreises Borken unter www.wfg-borken.de.

Pressekontakt: Stadt Bocholt - Fahrradfreundlichste Stadt Deutschlands, Text: Bruno Wansing, Fachbereich Stadtentwicklung + Wirtschaftsförderung, 02871/953-571