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Magdeburg, 12. März 2004
Fördermittel bleiben für Alte Neustadt erhalten
Förderprogramm URBAN 21

Magdeburg.

Ende letzen Jahres wurde seitens des Ministeriums für Bau und Verkehr ein Bewilligungsstopp für alle Projekte der Landesinitiative URBAN 21 ausgesprochen. Grund für dieser Entscheidung war vor allem der schleppende Mittelabruf bei einigen Städten und Gemeinden. Diese Entscheidung betraf auch das URBAN21-Gebiet Alte Neustadt - Handelshafen. Am Mittwoch die gute Nachricht aus dem Ministerium: Bei seinem Besuch in der Alten Neustadt teilte Minister Dr. Daehre mit, dass die durch Rahmenbescheide zugeteilten Gelder für den Stadtteil Alte Neustadt weiterhin zur Verfügung stehen.

Vor allem der südliche Handelshafen, der durch den Entwicklungsträger der Landeshauptstadt Magdeburg, KGE Kommunalgrund, zu einem Wissenschaftspark entwickelt werden soll, findet die Unterstützung des Landes. "Die Bildung liegt uns am Herzen und hier besteht die Möglichkeit, ein Kompetenzzentrum zu schaffen, mit dem sich langfristig Magdeburg zu einem bedeutenden Wissenschaftsstandort entwickeln kann" so der Minister.

Er lobte ausdrücklich die bisherige Entwicklung Magdeburgs mit seiner Universität, den Fachhochschulen sowie dem Fraunhofer- und Max-Planck-Institut. "Diese Zusammenarbeit gilt es zu intensivieren und Raum für neue Ansiedlungen und Ausgründungen zu schaffen", sagte Dr. Daehre weiter. Neben den Arbeitsbedingungen spiele auch das Lebensumfeld eine große Rolle für die Attraktivität eines Standortes.

Von den bisherigen Veränderungen im Stadtteil Alte Neustadt zeigte sich der Minister beeindruckt. Um diesen Prozess weiterzuführen, begleitet das Land auch die beantragten Maßnahmen im Stadtteil Alte Neustadt. Magdeburgs Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper sowie die anwesenden Vertreter von Universität und Instituten begrüßten die Entscheidung des Ministeriums. Nun kommt es darauf an, das Konzept für den Wissenschaftspark weiterzuentwickeln.

 

 

 



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