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Iserlohner Standortbroschüre zur Fußballweltmeisterschaft 2006 geht auf Weltreise
Iserlohn. Für Iserlohn ist es fast schon ein historisches Ereignis: Alle der FIFA angehörenden Fußballverbände von A wie Afghanistan bis Z wie Zypern - es sind 204 weltweit - werden in den nächsten Tagen Post aus der Waldstadt bekommen. Bekanntlich bewirbt sich Iserlohn um die Unterbringung einer Nationalmannschaft während der WM 2006 und hat dafür schon eine ganze Reihe von Aktivitäten entwickelt. Dazu gehört auch eine WM-Standortbroschüre. Am letzten Freitag fanden sich die Mitglieder des Iserlohner Arbeitskreises WM 2006 bei der Hauptpost ein, um sie auf die Reise "in alle Welt" zu schicken. In sechs Sprachen - Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch und Italienisch - werden die Fußballverbände gezielt in ihren Landessprachen angesprochen und sollen sich anhand der Broschüre davon überzeugen, dass Iserlohn ideale Trainings- und Unterbringungsmöglichkeiten für eine WM-Mannschaft bietet. Beigelegt ist jeweils ein Schreiben von Bürgermeister Klaus Müller. Darin lädt er die jeweilige Nationalmannschaft, aber auch Fans und Touristen herzlich ein, zur Fußballweltmeisterschaft 2006 nach Iserlohn zu kommen. Über ein Antwortfax haben die Fußballverbände bequem die Möglichkeit, sich mit der Stadt Iserlohn in Verbindung zu setzen. "Diese Aktion ist wahrscheinlich einmalig in Deutschland, aber wir versprechen uns durch diese gezielte Kontaktaufnahme mit den Fußballverbänden eine gewisse Aufmerksamkeit und möchten die Vorzüge Iserlohns als Trainingsstandort für eine Fußballnationalmannschaft noch präsenter machen", klingt der Iserlohner WM-Koordinator Michael Jüdt optimistisch. Jetzt darf gehofft werden, ob sich denn der eine oder andere Fußballverband meldet. "Das wäre doch schon mal ein kleiner Meilenstein auf dem Weg nach Iserlohn", ist auch Sportbüroleiter Ralf Horstmann überzeugt von der Sache. Ein besonderer Dank der Stadt gilt den Übersetzern der Iserlohner WM-Standortbroschüre für ihre Mitarbeit: Anne und Jörg Schöttel (Französisch), Christine Ueberacker-Evans (Englisch), Esther Costa Lopez (Spanisch), Ana Arndt (Portugiesisch), Luigia Tozzi (Italienisch). Sie hoffen natürlich darauf, dass eine "ihrer" Nationalmannschaften den Weg nach Iserlohn einschlägt.
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